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<i>GEWI<sup>®</sup></i>-System löst Bewehrungsprobleme bei Großprojekt

GEWI®-System löst Bewehrungsprobleme bei Großprojekt

Kloten, Schweiz: Gebäudekomplex Fracht Ost

Garching/München, Deutschland: Ein großes Bauvorhaben wird z.Zt. unter Anwendung des GEWI®-Bewehrungssystems realisiert. Es handel sich um ein neues Frachtgebäude am Züricher Flughafen Kloten. Das GEWI®-System zeichnet sich durch seine hohe Anpassungsfähigkeit an die Anforderungen der Ausführung bei gleichzeitiger Wirtschaftlichkeit aus.

Vor Beginn der Aushubarbeiten für den neuen Gebäudekomplex mußte das alte Frachtgebäude abgebrochen werden. Um dessen Betrieb so lange wie möglich aufrecht zu erhalten, wurden Abbruch, Aushub und Neubau in Etappen von 9 m Länge ausgeführt.

Das GEWI®-System kam bei der oberen und unteren Längsbewehrung der Stahlbeton- Bodenplatte und der beiden Decken zum Einsatz. Dabei erwies sich die GEWI®-Anschlußbewehrung (Ø 16 - 32 mm) als besonders vorteilhaft, da sie weder ein Durchbohren der Schaltafel noch aufwendige Stirnabschalungen erfordert. Das Gebäude liegt 2,5 m tief im Grundwasser. Neben der Anwendung wasserdichten Sperrbetons muß die Rißbildung so niedrig wie möglich gehalten werden. Dazu dient das GEWI®-System mit den gekonterten Muffenstößen. Eine farbige Markierung der Anschlußstäbe ermöglicht dabei die einfache, aber effektive Kontrolle der Einschraubtiefe.

Das Grobgewinde der GEWI®-Stabverbindung hat auch in diesem Fall seine Vorteile gegenüber feingewindigen Anschlüssen bewiesen, und zwar besonders dort, wo die Notwendigkeit der Verlegung von Aussparungsrohren eine örtliche Verschiebung der Bewehrungsführung erfordert.

Fracht Ost steigert Kapazität des Züricher Flughafens

Ab August 1998 wird der Gebäudekomplex Fracht Ost am Flughafen Kloten, Schweiz, betriebsfähig sein. Bis zu 3000 Flugzeugcontainer werden dann vollautomatisch ein- und ausgelagert werden können. Die Umschlagkapazität für den Normalbetrieb des Flughafens wird von 440.000 auf 500.000 t pro Jahr gesteigert. Der Beton-Rohbau besteht aus Untergeschoß und Erdgeschoß mit Abmessungen von 254m x 42 m. Ein darauf erstellter zwei- bzw. fünfgeschossiger Stahlbau vervollständigt das Gebäude.

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