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DSI DRILL TEK Ltd. liefert Spezialsysteme für das nördlichste Bergwerk der Welt

DSI DRILL TEK Ltd. liefert Spezialsysteme für das nördlichste Bergwerk der Welt

Auf der norwegischen Insel Spitzbergen liegt, 1.300 km vom Nordpol entfernt, das nördlichste Bergwerk der Welt. Hier baut das zur Store Norske Spitsbergen Kulkompani AS- Gruppe gehörende Unternehmen Store Norske Spitsbergen Grube- kompani AS in den beiden Bergwerken Svea Nord und Gruve 7 ganzjährig im Untertagebau Kohle ab.

Im Jahr 2012 beauftragte Store Norske das Unternehmen Veidekke Entreprenør AS mit dem Bau der Infrastruktur für ein neues Bergwerk – das Lunckefjell-Bergwerk. Dieses Bergwerk liegt nordöstlich der Svea Nord-Mine und verfügt über Kohlereserven von ca. 8,5 Millionen Tonnen. Hier wird der Abbau an einer relativ dünnen Kohleschicht im Strebbau stattfinden. Die geförderte Kohle kann dann per LKW zu dem bestehenden Förderband system des Svea Nord-Bergwerks transportiert werden.

Das Gruve 7-Bergwerk ist ein kleines Bergwerk in der Nähe der Ortschaft Longyearbyen. Hier werden im Örterbau seit 1975 ca. 80.000 t Kohle pro Jahr abgebaut. Das Kohlenflöz der Gruve 7-Mine ist im Durchschnitt 1,5 m stark. Die im Örterbau abgebaute Kohle wird mit einem Schrämlader gefördert, durch einen Walzenbrecher zerkleinert und dann aus dem Bergwerk transportiert.

Das Svea Nord-Bergwerk ist nicht über Straßen mit dem Ort Longyearbyen verbunden. Deshalb verfügt das Bergwerk über eine eigene Infrastruktur mit Unterkünften, einen Flughafen, ein Kraftwerk sowie einen Hafen. Im Svea Nord-Bergwerk produzieren derzeit 360 Mitarbeiter ca. 1,7-2 Millionen Tonnen Kohle pro Jahr, die je nach Einsatzbereich in einer eigenen Kohleaufbereitungsanlage vor Ort zu Kohle mit 7 % oder 10 % Ascheanteil weiterverarbeitet werden. Die verarbeitete Kohle wird auf dem Seeweg zu europäischen Häfen transportiert. Rund zwei Drittel der geförderten Kohle werden an Kohlekraftwerke in Europa geliefert.

Das Svea Nord-Bergwerk ist über einen 6 km langen Hauptstollen im Hartgestein erschlossen. Das größte Förderband liegt in einem vom Hauptstollen getrennten, 5 km langen Tunnel. Das Kohlenflöz im Svea Nord-Bergwerk ist durchschnittlich 3,5 m bis max. 5,0 m stark. Die Kohle wird im Strebbau mit durchschnittlich 250 m breiten und 4 m hohen Strebbaufeldern abgebaut, die eine Gesamtlänge von bis zu 3,5 km erreichen. Das Umsetzen des 6.500 t schweren Strebbau-Equipments erfolgt jeweils innerhalb von nur ca. 7 Wochen.

Die Abbaustrecken im Svea Nord-Bergwerk werden systematisch mit Geotextilmatten gesichert, die über Ausbaubögen und Stahlgittern montiert und mit Felsbolzen fixiert sind. In den Querstrecken werden durchschnittlich sechs Litzenanker pro Meter auf Stahlgittern installiert, wobei in den Hauptstrecken 1,9 m lange Felsbolzen eingesetzt werden.

Store Norske schloss mit dem Bergbauspezialisten DSI DRILL TEK Ltd. einen 4-Jahres-Vertrag zur exklusiven Belieferung der drei Bergwerke Svea Nord, Gruve 7 und Lunckefjell mit Stützsystemen ab.

DSI liefert nicht nur die nötigen Felsbolzen und die zur Sicherung der Abbaustrecken benötigten Stahlgitter, sondern auch leichte Glasfaser (GFK)-Felsbolzen und Geotextilmatten. Darüber hinaus liefert DSI Kunstharzpatronen, Injektionsharze und Zubehör wie Ankerplatten, Bohrstahl und Bohrkronen.

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