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Klassische Architektur einer Hängebrücke

Klassische Architektur einer Hängebrücke

Fußgängerbrücke in Eugene, Oregon

Der Entwurf einer klassischen Hängebrücke ging auf einen Bürgerentscheid mit der Forderung zurück, mögliche Umweltbelastungen während Bau und Betrieb der Brücke gering zu halten.

Eine geschwungene Rampe zu einem Park, eine Aussichtsplattform in Brückenmitte und ein 6,5 m breiter Überbau charakterisieren das elegante Design dieser Hängebrücke. Die etwa 15 m langen Vorlandbrücken wurden in Ortbetontechnik errichtet und mit Spanngliedern 19 x 0,6’’ mit Verbund vorgespannt, deren passive Verankerungen teils aus MA Verankerungen, teils aus Verbundkopfverankerungen und teils aus 180°- Schlaufen bestehen.

Der Überbau der beiden 23 m langen, mit Schrägseilen zu den Pylonen hin abgespannten Zwischenfeldern und des 103 m weit gespannten Hauptfeldes wird durch Betonfertigteile gebildet, die nach einem erprobten Schema, zunächst auf provisorischen Montagekabeln aus Litzen 38 x 0,62’’, in Position gebracht wurden. Sie wurden im Endzustand gemeinsam in Längsrichtung vorgespannt und mit Zementmörtel injiziert.

Die Haupthängeseile, die aus 43 x 0,62’’ Litzen mit Mehrfachkorrosionsschutz bestehen, werden von den beiden Stahlpylonen getragen. Die gefetteten und mit HDPE ummantelten Litzen wurden in ein verzinktes Mantelrohr eingebaut, das im Endzustand verpresst wurde. Die Verankerung der Hauptseile an den Endblöcken und den Pylonspitzen erfolgte mit dem 48 x 0,62’’ DYNA Bond® Verankerungssystem.

Die 44 Fertigteilsegmente des Überbaus wurden in Längsrichtung mittels 19 x 0,6’’ Spanngliedern mit Verbund gespannt. Hierdurch entstand eine Überbaukonstruktion großer Steifigkeit mit einer Plattendicke von nur 0,42 m.

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