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DSI liefert DYNA Grip<sup>®</sup> Schrägseile für Neue Waschmühltalbrücke

DSI liefert DYNA Grip® Schrägseile für Neue Waschmühltalbrücke

In Verbindung mit dem sechsstreifigen Ausbau der Bundesautobahn A6 Mannheim-Saarbrücken wird die unter Denkmalschutz stehende Waschmühltalbrücke instandgesetzt und verbreitert. Dafür wird parallel neben der bestehenden historischen Sandsteinbogenbrücke ein Neubau auf der Nordseite angeordnet. Das Brückenbauwerk wurde als überspannter Durchlaufträger mit Spannweiten von 45,05 m, 2 x 68,10 m und 45,55 m geplant und ermöglicht eine schlanke Ausführung durch die über den Pfeilern angeordneten Masten und flach ausgeführten Zugglieder.

Der Überbau wird in Verbundbauweise ausgeführt, wobei die Hauptträger aus dichtgeschweißten Stahlhohlkästen bestehen. Für die Masten ist eine sich nach unten verjüngende Stahlkonstruktion vorgesehen. Die Schrägseile werden als Parallellitzenbündel mit nachstellbarer Überbauverankerung und Festankern im Mast ausgeführt. Die verzinkten, gewachsten und PE-ummantelten Litzen (St 1570/1770) werden in der freien Länge beidseitig mittels einer Führungskonstruktion in eine hexagonale Form gebracht und in einer HDPE-Verrohrung geführt.

Die Anordnung der zwischen 22 m und 27 m langen Schrägseile erfolgt harfenförmig in zwei außen liegenden Ebenen. Dabei werden je Mast drei Seile zu jeder Seite gespannt. In Summe kommen für sechs Masten 36 Schrägseile vom Typ DYNA Grip® DG-P 55 mit einer maximal möglichen Litzenbelegung von 55 Litzen zum Einsatz. Die tatsächliche Belegung beträgt bei jedem Seil jedoch 42 Litzen. Dies ermöglicht ein späteres Nachrüsten von Litzen, um z.B. auf höhere Belastungen der Brücke durch gestiegenes Verkehrsaufkommen reagieren zu können.

Der Seileinbau erfolgte über das litzenweise Einbringen in die Verrohrung mittels eines hydraulischen Einschiebegerätes. Die Spannarbeiten wurden mit dem patentierten ConTen-Verfahren mit Kontrolleinheit ausgeführt, um eine gleichmäßige Verteilung der Litzenkräfte zu gewährleisten.

Für das Schrägseilverfahren DYNA Grip® wurde die benötigte Zustimmung im Einzelfall (ZiE) durch den Landesbetrieb für Mobilität Rheinland-Pfalz ausgestellt. Das DIBt (Deutsches Institut für Bautechnik) hatte zuvor die erforderliche Stellungnahme erstellt.

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