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DYWIDAG-Einstabdaueranker sichern Kavernenkraftwerk

DYWIDAG-Einstabdaueranker sichern Kavernenkraftwerk

Das Wasserkraftwerk von Pont Ventoux ist als Kaverne ausgebildet und wird mittels herkömmlichen Aushubs hergestellt. Die Kaverne ist 21 m breit, 50 m lang und zwischen 21,25 m und 45,50 m tief. Im Kraftwerk befinden sich zwei Turbinen und zwei Generatoreinheiten mit einer Leistung von 85 MW.

Zur Sicherung der Baugrube wurden GEWI®-Felsbolzen Ø 28 mm BSt 500 S für die erste Sicherungsphase und DYWIDAG-Einstabdaueranker Ø 32 mm, St 835/1030 sowie DYWIDAG-Einstabdaueranker Ø 36 mm, St 1080/1230 mit doppeltem Korrosionsschutz für die zweite Phase geplant und eingesetzt.

Die für die Sicherung der Kaverne ausgewählten Systeme beinhalten:

  • Passive Stäbe zur temporären Verstärkung der Kavernenkalotte, die unmittelbar nach jedem einzelnen Ausbruch eingebaut werden müssen (Sicherungssystem für die erste Phase) und
  • DYWIDAG-Einstabdaueranker zur dauerhaften Verstärkung der Kavernenkalotte, die nach jeder vollendeten Aushubphase eingebaut werden müssen (Sicherungssystem für die zweite Phase).

Die Sicherung der Kaverne wird auch durch eine doppellagige Baustahlmatte mit bewehrtem und faserverstärktem Spritzbeton gewährleistet.

Das gewählte Verfahren wird im folgenden beschrieben:

  • Identifizierung der Rissbereiche im Fels des bereits vorgetriebenen Sondierstollens und in den Stollenabschnitten, die sich unmittelbar neben der Kaverne befinden.
  • Erkennung der Bereiche mit einer möglichen Schichtablösung durch eine geometrische Analyse und eine nachfolgende statistische Auswertung auf Basis verschiedener Kriterien.
  • Bestimmung der Längen der Sicherungssysteme der ersten und zweiten Phase mit dem Ziel, alle möglichen Schichtablösungen zu decken, die sich unter bestimmten Bedingungen beim Auffahren und während des Ausbruchs ereignen könnten.
  • Die Erfahrungen und Werte zur Dimensionierung der Sicherungsmittel in den kritischen Bauzuständen dienen auch als Anhaltswert für die Berechnung und Sicherung der 2. Phase des Ausbruchs.

In der Firste wurden DYWIDAG-Einstabdaueranker Ø 32 mm, St 835/1030 in einem Raster von 2,0 x 2,0 m bzw. 2,0 x 1,5m je nach geomechanischen Erfordernissen eingebaut und bis 350 kN vorgespannt.

Entlang der Ulmen und der Ortsbrust wurden DYWIDAG-Einstabdaueranker Ø 36 mm, St 1080/1230 im Raster 2,83 x 2,83m angewendet und bis 500 kN vorgespannt.

Auch die Balken, die das Vorschubgerüst unterstützen, sind mittels doppelt-korrosionsgeschützten DYWIDAG-Einstabdauerankern Ø 36 mm an den Fels gespannt. In diesem Fall werden die DYWIDAG-Einstabdaueranker auf 400 kN vorgespannt. Bei einem Achsabstand von 2,0m beträgt die Verbundlänge 8m und die Freispielstrecke 7m. Damit haben die Anker eine Gesamtlänge von 15 m.

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