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DYWIDAG-Litzenspannglieder für belgischen Turbo-Kreisverkehr

DYWIDAG-Litzenspannglieder für belgischen Turbo-Kreisverkehr

An der Lummen-Kreuzung ca. 37 km nordwestlich von Maastricht treffen sich die wichtigen belgischen Fernstraßen E314 und A13/E313. Die Kreuzung stammt aus den frühen 70er Jahren und wurde in Form von zwei Autobahnen gebaut, die sich in unterschiedlichen Höhen kreuzen. Ein ovaler Kreisverkehr ermöglicht den Wechsel zwischen den beiden Autobahnen, und die Kreuzung verfügt auch über Ausfahrten für das nahegelegene Industriegebiet.

Die stark befahrene Kreuzung ist gefährlich und verursacht Staus von durchschnittlich vier Stunden pro Tag. Die beiden Hauptachsen der Autobahnen kreuzen sich zwar dank der Brücke problemlos, aber der Verkehr, der die Autobahn wechseln will, ist auf den Kreisverkehr angewiesen. Hier muss der schnelle Verkehr von der Autobahn an insgesamt vier Stellen Vorfahrt achten und den langsameren Verkehr aus dem Kreisverkehr durchlassen.

Da eine im Jahr 2003 durchgeführte Spurerweiterung der Ausfahrten auf der E313 nur wenig Verbesserungen mit sich brachten, begannen vor Kurzem die Arbeiten an einer dauerhaften Lösung für die Kreuzung. Dabei wurden in der Vorbereitungsphase zunächst die in das Industriegebiet führenden Straßen durch getrennte Aus- und Einfahrten auf der A13 ersetzt.

Die Arbeiten am Kreisverkehr selbst begannen im Mai 2008 und werden voraussichtlich im Jahr 2012 beendet. Das alte Bauwerk wird durch einen so genannten Turbo-Kreisverkehr ersetzt, in dem die Anzahl der Fahrstreifen wechselt und die Wartezeiten durch frühzeitige Einordnung in die richtige Spur erheblich verkürzt werden. An dem neuen Kreisverkehr entstehen zwei zusätzliche Ebenen und acht Brücken. Die Gesamtbaukosten werden auf ca. 40 Mio. € geschätzt.

DYWIDAG-Systems International Belgien lieferte die Spannsysteme für zwei der Brücken des neuen Kreisverkehrs. Insgesamt installierte DYWIDAG-Systems International Belgien 90 t DYWIDAG-Litzenspannglieder, 19-0.62" mit MA-Verankerungen und Verbundverankerungen. Zudem führte DYWIDAG-Systems International auch die Spannarbeiten und das Injizieren durch.

Um den Reibungsverlust in den gebogenen Brückendecks zu minimieren, wurden die 21 DYWIDAG-Litzenspannglieder mit je 19 Litzen in die Hüllrohre installiert, bevor die Betonierarbeiten stattfanden.

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