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Neuer Staudamm sichert Stromversorgung in Venezuela: Der Tocoma-Damm

Neuer Staudamm sichert Stromversorgung in Venezuela: Der Tocoma-Damm

Das Wasserkraftwerk Manuel Piar mit dem angegliederten Staudamm Tocoma liegt ungefähr 85 km von der Stadt Puerto Ordaz im Bundesstaat Bolívar in Venezuela entfernt. Das Projekt ist der letzte Teil eines Bauprojekts zur Sicherung der Stromversorgung in dieser Region. Nach seiner Fertigstellung wird das Kraftwerk dank zehn Generatoren mit einer Leistung von je 216 MW eine jährliche Kapazität von 12.100 GWh haben.

Der Tocoma-Staudamm liegt am Fluss Caroní und hat ein Fassungsvermögen von 13 Mio. m³. Die Hauptstaumauer ist 300 m lang und 82 m hoch. Der Überlauf des Staudamms hat eine Länge von 175,86 m und seine Krone liegt 106,3 m über Meeresniveau.

Zur Rückverankerung der Stützblöcke an den Radial-Drehtoren des Überlaufs lieferte DSI insgesamt 66 t Litzen, 0.60", sowie je 140 DYWIDAG-Verankerungen, Typ MA 6819 und Verbundverankerungen, Typ ZR 6819. Die DYWIDAG-Litzenspannglieder, 19-0.6" wurden in Metallhüllrohren mit einer Gesamtlänge von 3.500 m geführt. Zudem wurden für die Verankerung der hydraulischen Winden an den Drehtoren des Überlaufs insgesamt 216 DYWIDAG-Stabspannglieder, Typ 36WS, in Durchmessern von 36 mm und in Längen von je 4 m benötigt.

Zur Ausführung der Installationsarbeiten lieferte DSI eine HOZ 5400 Spannpresse, Hydraulikaggregate, eine Abrollhaspel sowie Kraftmessdosen zur Lastüberwachung. DSI vermietete außerdem eine weitere Spannpresse und ein Hydraulikaggregat sowie einen Mischer mit Pumpe zur Injizierung der Stabspannglieder. Postensado V.N. Industrial de Venezuela S.A. (PIV) testete die DYWIDAG- Spannglieder und führte die Installations-, Spann- und Injektionsarbeiten durch.

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