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Längste Brücke Afrikas mit <i>GEWI</i><sup>®</sup>-Stäben verstärkt

Längste Brücke Afrikas mit GEWI®-Stäben verstärkt

Third-Mainland-Brücke, Lagos, Nigeria

Historischen Überlieferungen zufolge begann die Besiedlung von Lagos Island bereits im 14. Jahrhundert. Damals wie heute ist das natürliche Hafenbecken ein hervorragender Ausgangspunkt für Handel und Verkehr. Am Golf von Guinea gelegen ist Lagos inzwischen die grösste Stadt Nigerias. Im Laufe des 20. Jahrhunderts hat sie sich von der vorgelagerten Insel auf das Festland und weitere Inseln ausgedehnt.

Heutzutage leben im Grossraum Lagos ca. 11,6 Mio. Einwohner. Viele davon fahren täglich ins Zentrum der Stadt, um dort zu arbeiten. Die Anbindung von Lagos Island an das Festland und den internationalen Flughafen erfolgt über drei Brücken.

Die längste dieser Brücken ist die so genannte Third-Mainland-Brücke, die in zwei Abschnitten gebaut wurde: der erste Abschnitt wurde im Jahr 1980 eröffnet, der zweite im Jahr 1991. Die 11,8 km messende Brücke ist nicht nur die längste Brücke in Nigeria, sondern auch die längste Brücke Afrikas. Bereits bei der ersten Bauphase der Brücke wurden DYWIDAG-Spannsysteme eingesetzt. Die stark gestiegene Verkehrsbelastung der Brücke führte zu einem Verschleiss der Stahlteile der flexiblen Dehnfugen an den Auskragungen und zu Vibrationen des Brückenkörpers, die in den letzten Jahren immer wieder deutlich zu spüren waren. Insbesondere der Zustand von vier Dehnungsfugen war kritisch. Für die Reparaturarbeiten wurden an den gegenüberliegenden Auskragungen Asphalt und Beton per Hydroabbau mit Höchstdruck-Wasserstrahl abgetragen, um zusätzliche extreme Erschütterungen der Brücke zu vermeiden.

Für die Reparatur der vier Dehnungsfugen der Third-Mainland-Brücke lieferte DYWIT ca. 1 t DYWIDAG-Spannglieder des Typs 36 WR inklusive Zubehör sowie ca. 1,5 t GEWI®-Stäbe in Durchmessern von 28 mm mit Zubehör. Diese dienten teilweise als Ersatz für ähnliche GEWI®-Stäbe, die beim Rückbau der Auskragungen entfernt worden waren.

Neue DYWIDAG-Spannglieder wurden dort zur Querverstärkung der Auskragungen installiert, wo die ursprünglichen Spannglieder entfernt worden waren. Wie ursprünglich vorgesehen dienen diese Spannglieder dazu, die Brücke für die gewachsene Verkehrsbelastung zu stabilisieren, die inzwischen wesentlich höher ist als ursprünglich beim Bau der Brücke geplant. Für die Installation lieferte DYWIT ausserdem eine 110 Mp-Spannpresse sowie eine Pumpe des Typs 77-159.

Die einfache Handhabung der qualitativ hochwertigen und flexiblen DYWIDAG-Spannsysteme trug mit dazu bei, dass die Verkehrsbehinderungen durch die einseitige Sperrung der Brücke während der Reparaturarbeiten nur zwei Monate dauerten.

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