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Effizienter Transitverkehr in Vancouver: Bau der Canada Line mit DSI

Effizienter Transitverkehr in Vancouver: Bau der Canada Line mit DSI

Der Transportkorridor zwischen Vancouver und Richmond ist einer der vier Hauptkorridore der Region. Tatsächlich konzentrieren sich etwa 20% der Bevölkerung und ein Drittel der Arbeitsplätze des Grossraums von Vancouver in diesem Bereich. Um den Verkehrsfluss signifikant zu verbessern, wird in Vancouver eine neue Stadtbahnlinie gebaut: die Canada Line.

Dabei handelt es sich um ein neues automatisiertes S-Bahnsystem, das Vancouver und Richmond mit dem internationalen Flughafen von Vancouver (YVR) verbinden wird. Gleichzeitig wird das neue System auch eine schnelle Anbindung an die Anlegebrücke für Kreuzfahrtschiffe und an das Kongresszentrum ermöglichen.

Das Grossprojekt ist ca. 19 km lang und besteht unter anderem aus einer Hochbahnstrecke, zwei Brücken und einer ebenerdigen Teilstrecke am Flughafen. Weitere Bestandteile des Projekts sind ein in offener Bauweise ausgeführter Tunnel sowie ein gebohrter Tunnel, der unterhalb des False Creek-Hafens im Zentrum von Vancouver verlaufen wird. Canada Line wird zunächst 16 Haltestellen haben und ist auf 100.000 Passagiere pro Tag ausgelegt. Die neue Nahverkehrsstrecke soll im November 2009, kurz vor Beginn der Olympischen Winterspiele, eröffnet werden.

DSI Canada West wurde mit der Lieferung der Spannsysteme und der Vermietung der Spanngeräte für die Hochbahnstrecke beauftragt. Für das Projekt waren insgesamt 374 komplette Verankerungen Typ 27x0,6", 2.294 Verankerungen Typ 19x0,6" und 421 Verankerungen Typ 12x0,6" sowie die entsprechenden Spanngeräte nötig. DSI lieferte ausserdem die für die Spannglieder benötigten gerippten PT-Hüllrohre aus galvanisiertem Stahl.

Die Verankerungen und die Hüllrohre wurden in jeweils 3 m lange Fertigteilsegmente einbetoniert. Die Lieferung der ersten Verankerungen musste aufgrund des knappen Zeitplans sehr schnell geschehen. Die Fertigteilsegmente wurden eingesetzt, um die nötige Flexibilität in der Spannweite zwischen den Stützen zu erreichen. Die Fertigteilsegmente wurden per LKW auf die Baustelle gebracht und mit einem beweglichen Einhebegerüst installiert.

Die Spannglieder wurden durch den Auftragnehmer vor Ort installiert und vorgespannt. Der Auftragnehmer verwendete zwei Gerüste an unterschiedlichen Positionen, um den Zeitplan einzuhalten. Sobald ein Segment der Führungsbahn fertiggestellt und vorgespannt worden war, wurde das Einhebegerüst zur nächsten Stütze verschoben, wodurch Verkehrsstörungen vermieden wurden.

Dank der guten Zusammenarbeit aller Beteiligten und dank der verwendeten hochwertigen Systeme wurden alle Vorgaben zur Zufriedenheit des Bauherrn erfüllt.

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