DYWIDAG-SYSTEMS INTERNATIONAL
Klicken zum Vergrößern

Sprache

DYWI<sup>®</sup> Drill-Hohlstäbe und PANTEX Gitterträger sichern Vortrieb des Tunnel Sten

DYWI® Drill-Hohlstäbe und PANTEX Gitterträger sichern Vortrieb des Tunnel Sten

Die Kleinstadt Skofja Loka, ca. 25 km nordwestlich der slowenischen Hauptstadt Ljubljana, blickt auf eine lange Geschichte zurück. Erstmals urkundlich erwähnt im Jahre 973 wurde die Stadt nach einem schweren Erdbeben 1511 komplett neu aufgebaut. Und so ist sie größtenteils noch heute erhalten, was sie zu einer der bedeutendsten mittelalterlichen Städte der Region macht. Zum Schutz der vielen mittelalterlichen Sehenswürdigkeiten sowie der Bevölkerung vor dem stetig steigenden Verkehrsaufkommen wurde der Bau einer 3,9 km langen Umgehungsstraße beschlossen.

Kernstücke dieser Umgehungsstraße sind einige Brücken sowie der 613 m lange Tunnel Sten. An das eigentliche Tunnelbauwerk schließen sich an beiden Seiten weitere Galeriebauwerke an, so dass die gesamte Tunnelkonstruktion eine Länge von 712 m aufweist. Der Tunnelvortrieb erfolgte bergmännisch in der Neuen Österreichischen Tunnelbaumethode (NÖT) mittels Bohr- und Sprengvortrieb und Baggerausbruch.

DSI lieferte für die Auffahrung des Tunnels und zur vorauseilenden Sicherung DYWI® Drill-Hohlstäbe R32 mit den benötigten Injektionspumpen. Außerdem lieferte DSI dreigurtige Träger, System PANTEX Gitterträger, 70/30/20, die zur Sofortsicherung im Ortsbrustbereich auf der Länge des vordersten Abschlags in Kombination mit Spritzbeton eingebaut wurden. Gitterträger werden im Gegensatz zu Vollwandträgern komplett in die Spritzbetonschale integriert, wodurch poröse Zonen bzw. Spritzschatten vermieden werden.

Der Auftraggeber entschloss sich, für die weitere Sicherung des Tunnels DYWI® Drill-Hohlstäbe zu verwenden, da diese insbesondere bei nicht standfesten Bohrlöchern als unverrohrt verbohrter Injektionsanker sehr gut geeignet sind. Der selbstbohrende Einbau erfolgte unter gleichzeitiger Verwendung der Ankerstange als Bohrstange mit einer verlorenen Bohrkrone. Die Längen der Ankerstangen können während des Einbaus je nach Bedarf mittels Muffen problemlos verlängert werden.

 
Die Arbeiten am neuen Tunnel Sten konnten Mitte 2012 erfolgreich abgeschlossen werden.

dsi map overlay