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Bautechnische Spitzenleistungen für eine der größten Schrägseilbrücken Europas

Bautechnische Spitzenleistungen für eine der größten Schrägseilbrücken Europas

Eine der gršößten europäŠischen SchräŠgseilbrüŸcken mit nur einem Pylon üŸberspannt die Bucht des Flusses Ombla nordwestlich der Stadt Dubrovnik. Um den sehr großen WindstŠärken, die an der kroatischen KüŸste vorherrschen, Rechnung zu tragen, wurde die Rheinisch-WestfŠälische Technische Hochschule Aachen im Vorfeld mit einem Modellversuch beauftragt. Die 1995 durchgefŸührten Experimente im Windkanal und die Computersimulation belegten die statische StabilitŠät des BrŸückenkonzeptes.

Die GesamtlŠänge der BrŸücke betrŠägt 481,40 m und setzt sich aus 3 Abschnitten von 87,35 m + 304,05 m + 90,00 m zusammen. Mit einer Breite von 12,70 m bis 17,85 m ist die Fahrbahn fŸür 2-spurigen Verkehr ausgelegt. Die BrŸücke besteht aus zwei miteinander verbundenen TeilbrüŸcken: einer 334 m langen Stahlkonstruktion mit einem 143 m hohen l-fšörmigen Pylon auf der SüŸdseite und einer 147 m langen SpannbetonbrüŸcke mit einem 52 m hohen Pfeiler auf der Nordseite.

Insgesamt kamen 19 Paar DYWIDAG SchräŠgseile mit 27 bis 61 Litzen Ø 15,7 mm zum Einsatz, die die gesamte Last der SchrŠägseilbrüŸcke tragen. Die beiden außen angeordneten SeilfäŠcher liegen mit den StahllŠängsträŠgern in einer Ebene und üŸbertragen die gesamten auftretenden KräŠfte in den Pylonkopf.

Die SpannbetonbrüŸcke wurde im Freivorbau beidseitig des Pfeilers mit Hilfe von DYWIDAG-Freivorbauwagen errichtet und mit DYWIDAG-Litzenspanngliedern Typ 15 und 19 Ø 15,3 mm vorgespannt. Auftraggeber füŸr dieses Projekt ist die Kroatische Straßenbaubehöšrde. Der Entwurf wurde von der FakultŠät füŸr Bauingenieurwesen der UniversitäŠt Zagreb erarbeitet.

Unter FederfüŸhrung des Hauptunternehmers, einem Joint Venture der Walter Bau, Deutschland, und Konstruktor, Kroatien, wurden die Arbeiten im April 2002 erfolgreich abgeschlossen.

Die Eršöffnung der BrŸücke fand am 11. Mai 2002 statt.

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