DYWIDAG-SYSTEMS INTERNATIONAL
Klicken zum Vergrößern

Sprache

Instandsetzung der Trent Street Brücke, Washington,USA

Instandsetzung der Trent Street Brücke, Washington, USA

Modernste Prüfungsmethoden für und Injektionssanierung von Spanngliedern

Die neugebaute Trent Street-Brücke ist eine vorgespannte Ortbeton-Hohlkastenbrücke über den Fluss Trent in Spokane, Washington. Die Brücke weist eine Fahrbahn mit einer Breite von ca. 22 m auf, die auf beiden Seiten von zwei 1,8 m breiten Gehwegen gesäumt wird.

Die Fahrbahn und die beiden Gehwege werden von sieben Betonzellkästen getragen. Es gibt acht Stege mit einer Dicke von typisch 33 cm bis zu 61 cm in dem ca. 5 m großen Abschnitt nahe dem Widerlager. Die Dicke der obersten Platte beträgt ca. 22 cm. Die Dicke der untersten Platte beträgt typischerweise ca. 18 cm, wobei die Abschnitte nahe den Pfeilern dicker sind. Die Brücke hat drei Felder, wobei das erste Feld und ein Teil des zweiten Felds eine horizontal gekrümmte Anordnung aufweisen.

Die einzigen Spannverfahren in dieser Brücke sind jeweils vier Längsspannglieder in den acht Stegen. Die Spannglieder sind T1, T2, T3 und T4. Spannglieder T1 und T2 bestehen aus 25 x 0,6" St 270 Litzen mit niedriger Relaxation, während Spannglieder T3 und T4 jeweils 26 Litzen umfassen. Alle Litzen befinden sich in gewellten Metallhüllrohren mit einem Außendurchmesser von ca. 11,5 cm.

Bei einer routinemäßigen Untersuchung wurde eine Anhäufung von Verpressmörtel nahe dem niedrigsten Punkt der Spannglieder von Steg B in Feld 1 im Inneren der Brücke entdeckt. Es wurde beschlossen, eine genaue Untersuchung durchzuführen, um den Zustand des Verpressmörtels in den Spannkanälen zu beurteilen, nach Hohlräumen zu suchen und anschließend die Hohlräume mit Verpressmörtel zu füllen.

Leistungsumfang:

DSI führte mit den folgenden Verfahren eine NDT-Inspektion durch: Bodenradar, um Spannkanäle und Stahlbewehrungen ausfindig zu machen, sowie Impact-Echo-Scanner, um Hohlräume in den verpressten Hüllrohren aufzuspüren. Videoskop-Inspektionen wurden durchgeführt, um den Zustand der Spannlitzen festzustellen. Hohlraumvolumen innerhalb der Spannkanäle wurden mit modernsten Geräten gemessen, die in der Lage waren, Luftverluste auszugleichen. Die Injektionssanierung der Spannglieder im Steg B fand mittels Vakuum-Verpressen statt.

DSI schloss das Projekt erfolgreich mit Erstellung eines ausführlichen Berichts innerhalb von 6 Wochen ab.

dsi map overlay