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Die St. Croix-Überquerung: Stabile DYWIDAG-Spannstäbe sparen Zeit und Geld

Die St. Croix-Überquerung: Stabile DYWIDAG-Spannstäbe sparen Zeit und Geld

Die im Jahr 1931 eröffnete Stillwater-Brücke ist eine Hubbrücke, die den St. Croix-Fluss zwischen Stillwater, Minnesota und Houlton, Wisconsin überquert. Die historische Brücke war in den letzten Jahren durch ihren veralteten Hubmechanismus zunehmend zu einem Nadelöhr für den Verkehr geworden und wies statische Mängel auf.

Daher begannen vor kurzem die Arbeiten an einer neuen, vierspurigen Brücke rund 1,6 km flussabwärts von der Stillwater-Brücke. Nach Fertigstellung des neuen Bauwerks wird die historische Brücke nur noch von Fußgängern und Fahrradfahrern genutzt werden.

Die neue Brücke hat eine Hauptspannweite aus Fertigteilsegmenten von rund 1,6 km Länge und liegt auf zwei Widerlagern und 13 Pfeilern auf. Sie ist die zweite Brücke, die in den USA als Extradosed-Brücke realisiert wird.

Das weiche Flussbett war eine große Herausforderung für die bauausführenden Unternehmen. An der tiefsten Stelle musste für das Brückenfundament eine knapp 26 m hohe Schlammschicht durchbohrt werden, um die tragfähigen Schichten im Kalksteinfundament des Flussbetts in einer Tiefe von 30-40 m zu erreichen.

Der Generalunternehmer Edward Kraemer & Sons stellte insgesamt fünf Pfeilergründungen her, für die 40 Bohr- schächte in Durchmessern von rund 2,7 m benötigt wurden. In die Bohr- schächte wurden Stahlrohre durch das Wasser und das Flussbett installiert, die von stabilem Untergrund getragen werden.

Im Anschluss entfernte man den Schlamm aus den Bohrschächten und hob große Bewehrungskörbe in die Bohrschächte ein, die anschließend mit Beton verfüllt wurden. Die Bewehrungskörbe waren im Inneren mit vertikalen hochfesten DYWIDAG-Spannstäben verstärkt.

Der ursprüngliche Entwurf für die Bohrschächte sah einen inneren Bewehrungskorb mit 16 vertikalen Bewehrungsstäben, Ø 43 mm, Grade 60 und einen äußeren Bewehrungskorb mit 32 vertikalen Bewehrungsstäben, Ø 43 mm, Grade 60 innerhalb der Stahlrohre vor.

DSI schlug stattdessen eine wirtschaftlichere Alternative vor, bei der nur 22 hochfeste DYWIDAG-Spannstäbe, Ø 57 mm, Grade 75, mit Lasten an der Streckgrenze von 264 kN im Inneren der Bewehrungskörbe vertikal eingesetzt wurden. Der Auftraggeber, das Minnesota Department of Transportation, entschied sich im März 2013 für den Entwurf der DSI. Insgesamt wurden 30.050 m DYWIDAG-Spannstäbe zusammen mit 1.470 EA-Muffen auf die Baustelle geliefert.

Dank der höheren Festigkeit der von DSI vorgeschlagenen DYWIDAG-Spannstäbe wurde nur noch jeweils ein Bewehrungskorb benötigt, wodurch der Auftragnehmer sowohl Arbeitskosten als auch Zeit sparte. 

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