DYWIDAG-SYSTEMS INTERNATIONAL
Klicken zum Vergrößern

Sprache

Trägerbohlwandverbau und Hangsicherung am Highway 49 in der Nähe von Auburn, Kalifornien

Trägerbohlwandverbau und Hangsicherung am Highway 49 in der Nähe von Auburn, Kalifornien

Der kalifornische Highway 49 war in den 1850er Jahren die zentrale Strasse für Goldgräber. Die landschaftlich reizvolle Gegend um die historische Route, insbesondere die nähere Umgebung des American River, ist heute noch ein beliebtes Touristenziel.

Die kalifornische Verkehrsbehörde (CALTRANS), der Betreiber des Highway 49, stellte im Laufe der Jahre Hangrutschungen am Kilometerschild 37.82, in der Nähe der Stadt Auburn in El Dorado County, ca. 0,6 km südlich der nördlichen Verzweigung der American River-Brücke fest. Der ursprüngliche Entwurf von CALTRANS für die Hangsicherung sah eine Hangsicherung mit Hilfe von Mikropfählen vor.

Der erfahrene Auftragnehmer Condon-Johnson & Associates, Inc. (CJA), Oakland, wurde mit dem Projekt beauftragt. CJA erkannte, dass der ursprünglich vorgesehene Entwurf schwierig umsetzbar sein würde, und entwickelte deshalb einen Alternativvorschlag zur Kosteneinsparung. Die Firma beauftragte das spezialisierte Statikingenieurbüro PB & A Inc., San Anselmo, Kalifornien, mit der endgültigen Planung der Stützmauer.

Beim endgültigen Projekt kamen permanente, passive DYWIDAG-Stabanker mit 46 mm Durchmesser in Betonstahlgüte als Rückverankerung zum Einsatz. Diese Stabanker haben freie Längen von rund 11 m und wirken zusammen mit Doppel-T Stahlträgern, die mit Ortbeton verfüllt sind, sowie einem vertikal verlaufenden Ortbeton-Betonriegel. Die Stabanker wurden mit doppeltem DYWIDAG-Korrosionsschutz hergestellt.

Um zukünftige Bewegungen des Erdreichs zu überwachen, wurden an verschiedenen Stellen zwölf DYNA® Force-Sensoren in der Nähe der Verankerung installiert. Bis zu 30 m lange Kabel wurden zu einem wasserfesten Kasten geleitet, von dem aus das Messtechnik-Team der CALTRANS in Zukunft die Lastüberwachung durchführen kann. Die Prüflast, die Belastung (666 kN) und die Festlegelast (0 kN), die von der Vorspannausrüstung erzeugt wurden, wurden von der Ableseeinheit verifziert.

Die Doppel T- Träger und Verankerungen wurden in den Betonriegel eingebettet und die gesamte Fläche wurde mit dem ursprünglichen Erdreich in der ursprünglichen Neigung wieder aufgefüllt.

dsi map overlay