DYWIDAG-SYSTEMS INTERNATIONAL
Klicken zum Vergrößern

Sprache

Fels von Gibraltar gesichert mit DYWIDAG-Ankern

Fels von Gibraltar gesichert mit DYWIDAG-Ankern

Entgegen den Zeitungsberichten vor zwei Jahren wird der 452 m große Fels von Gibraltar an Spaniens Südspitze nicht ins Meer fallen!

Heftiger Regenfall führte zu einem größeren Steinrutsch in der Camp Bay im Südwesten der 2 x 3 km großen britischen Kronkolonie, der die Stabilität der Klippe gefährdete. Deshalb waren Befestigungsmaßnahmen an den kollabierten Flanken und den benachbarten Klippen dringend erforderlich.

Der Steinrutsch erfaßte einen 45 m breiten Bereich der Klippe und hatte ein Materialvolumen von 15.000 m3. Selektive Sprengungen wurden an den kritischen Rissbereichen durchgeführt. Die verbleibenden Gleitebenen wurden mit Hilfe von Felsankern gesichert. Abschließend wurde eine Felsblockwand an der neu entstandenen Felsbrust hochgezogen.

Korrosionsschutz ist in dieser warmen, sehr aggressiven, maritimen Atmosphäre äußerst wichtig. Deshalb wurden 135 doppeltkorrosionsgeschützte DYWIDAG-Litzenanker 4 x 0.6" mit einer Gebrauchslast von 502 kN in die Felswand eingebaut. Die Verbundlänge der Anker wurde auf 4 m festgelegt.

Die unregelmäßige, 70 m hohe Felswand mit beträchtlichen Vorsprüngen war eine Herausforderung für die Ankerarbeiten. Ein bergerfahrenes Spezialisten-Team aus Großbritannien, CAN Geotechnical, qualifizierte sich für die Arbeiten.

Alle Bohr- und Einbauarbeiten wurden von Arbeitsbühnen aus verrichtet, die an Seilen aufgehängt waren.

Die genau benötigte Ankerlänge konnte erst nach dem Bohren bestimmt werden. Daher wurden überlange Anker auf die Baustelle angeliefert, die vor Ort auf die exakte Länge gekürzt wurden. Einige der Anker waren 32 m lang. Das führte zu besonderen Anstrengungen sowohl beim Abseilen der Anker entlang der Felswand als auch beim Einschieben der Anker auf die volle Länge.

Die eingesetzten Anker wurden nach dem Verpressen mit Hilfe von hydraulischen Spannpressen auf Gebrauchslast gespannt und die gesetzten Ankerköpfe mit doppeltem Korrosionsschutz versehen. Im Rahmen des Auftrages wurden außerdem einige DYWIDAG-Felsbolzen Ø 25 mm installiert, um die vollständige Stabilisierung der Felsklippenwand zu gewährleisten und damit das Risiko zukünftiger Felsbewegungen auf ein Minimum zu reduzieren.

dsi map overlay