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64 m lange DYWIDAG-Litzendaueranker sichern Rückhaltebecken

64 m lange DYWIDAG-Litzendaueranker sichern Rückhaltebecken

Hangsicherung am Slickrock Creek Retention Reservoir (SCRR), mit bis zu 64 m langen DYWIDAG-Litzendauerankern, Redding, Kalifornien, USA

Das Gelände des Iron Mountain Bergwerks wurde von der amerikanischen Bundesumweltbehörde EPA in das sogenannte »Superfundprogramm« aufgenommen, da jahrelang Bergwerksabfälle vor Ort entsorgt wurden.

Das »Superfundprogramm« ist ein auf Bundesebene zentral gesteuertes Projekt für die Durchführung und Überwachung der Sanierung von besonders gefährlichen Altlasten. Die zu sanierenden Objekte waren nach einer entsprechenden Bewertung in die nationale Sanierungsprioritätenliste aufgenommen worden.

Das EPA-Sanierungsprojekt beinhaltete u.a. auch den Bau eines Dammes, um den verseuchten Ablauf aufstauen und behandeln zu können, bevor dieser in die umliegenden Seen und den Sacramento-Fluss gelangt. Beim Aushub der Dammwiderlager entdeckte man am rechten Widerlager einen größeren, sich langsam bewegenden Hangrutsch.

Stimple-Wiebelhaus Associates und CH2MHill holten Angebote für einen Sondervorschlag ein, der den Hangrutsch aufhalten sollte. Der Lösungsvorschlag von Malcolm Drilling beinhaltete 201 DYWIDAG-Litzendaueranker mit jeweils 24 Litzen, die von DYWIDAG-Systems International geliefert und in drei Lagen eingebaut wurden. Die Ankerlängen maßen bis zu 64 m, wobei die durchschnittliche Länge ca. 39 m betrug. Wegen der aggressiven Wirkung des kontaminierten Ablaufs mussten die Anker und das Ankerzubehör einen umfassenden Korrosionsschutz aufweisen.

Aufgrund langer und schmaler Bermen gestaltete sich der Zugang zu den Bohrungen schwierig. Die Arbeiten mussten so koordiniert werden, dass die Bohraktivitäten fortgeführt werden konnten, ohne die Versorgung mit Verpressmörtel oder die Lieferung von Material auf den engen Wegen zu blockieren. Der tragfähige Geländeuntergrund wies ein sehr unterschiedliches Profil auf, was eine ständige Kommunikation zwischen dem ausführenden Unternehmen und DSI bezüglich der tatsächlichen Bodenverhältnisse und der benötigten Ankerlängen erforderte. Die Fähigkeit von DSI, schnell auf die Anforderungen des Projektes zu reagieren, war ein Schlüsselfaktor beim erfolgreichen Abschluss dieses Projektes Ende 2002.

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