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<em>GEWI</em><sup>®</sup>-Pfähle sichern Skivergnügen auf der Zugspitze

GEWI®-Pfähle sichern Skivergnügen auf der Zugspitze

Als höchster Berg Deutschlands ist die 2.962 m hohe Zugspitze im Sommer ein sehr beliebtes Ausflugsziel bei Touristen aus aller Welt. Um die Attraktivität der Zugspitze auch für den Wintertourismus zu erhöhen, entstehen derzeit ein Tunnel und eine neue Seilbahn, die das relativ kleine Skigebiet auf dem Zugspitzblatt mit dem tiefer gelegenen Skigebiet Ehrwalder Alm verbinden werden.

Für den Bau der neuen Seilbahn wurden insgesamt 16 Einzelfundamente benötigt, die mit GEWI®-Pfählen in Durchmessern von 40 und 50 mm erstellt wurden. Hierzu wurden die doppelt korrosionsgeschützten GEWI®-Pfähle in Längen von 6,0 m über die Zahnradbahn der Zugspitzbahn AG auf den Berg transportiert und anschließend mit LKWs zum Einbauort geliefert. Pro Pfeilerfundament kamen 4-6 GEWI®-Pfähle für die Gründung zum Einsatz.

Insgesamt lieferte DSI für den Bau der neuen Bahn ca. 8 t doppelt korrosionsgeschützte GEWI®-Pfähle. Zusätzlich zu den Pfählen lieferte DSI auch das benötigte Zubehör wie Muffen, Ankerplatten und Muttern.

Auf Grund der stark variierenden Geologie wurde jedes einzelne Pfeilerfundament nach dem Sprengen von einem Geologen geprüft und anschließend die geeigneten Durchmesser und Längen der GEWI®-Pfähle festgelegt.

Die Installationsarbeiten gestalteten sich aufwändig, da Wasser auf dem Zugspitzblatt sehr knapp ist. Die Bohrarbeiten mussten ohne Wasser durchgeführt werden, was zur Folge hatte, dass die Bohrgeräte auf Grund der starken Staubentwicklung alle zwei Tage gründlich gereinigt werden mussten. Auch das zum Injizieren der GEWI®-Pfähle benötigte Wasser musste in 1 m³-Fässern eigens auf die Baustelle geliefert werden.

Der für die Bohrarbeiten verwendete Minibagger konnte an zwei Stellen nicht eingesetzt werden, da für das Gerät keine ausreichend große ebene Fläche vorhanden war. Alternativ wurde an diesen Stellen ein Schreitbagger der Zugspitzbahn für die Bohrarbeiten eingesetzt.

Da die Temperaturen auf der Zugspitze auch im Sommer ca. 20°C weniger betragen als im Tal, mussten der Einbau und die Injektionsarbeiten an den doppelt korrosionsgeschützten GEWI®-Pfählen vor Einsetzen des ersten Schneefalls abgeschlossen werden.

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