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DYWIDAG-Systeme für Ankerwände am Sepulveda Pass, I-405-Projekt, Los Angeles

DYWIDAG-Systeme für Ankerwände am Sepulveda Pass, I-405-Projekt, Los Angeles

Der Interstate 405 ist eine der wichtigsten Autobahnen in Südkalifornien. I-405 wird insbesondere von Pendlern stark genutzt und ist mittlerweile eine der verkehrsreichsten Fernstrecken in den Vereinigten Staaten. Der Sepulveda-Pass- Abschnitt der I-405 wird von hunderttausenden Pendlern zwischen den verschiedenen Stadtgebieten im Großraum von Los Angeles genutzt.

Ein Bauprojekt in diesem Bereich beinhaltete den Neubau einer speziellen Spur für Fahrzeuge mit mehr als einem Passagier, eine Neuausrichtung der bestehenden Auf- und Ausfahrtsrampen, den Ersatz bzw. den Neubau einer Brücke und mehrerer Auf-und Abfahrten, den Bau von Ankerwänden bzw. Lärmschutzwänden auf einer Länge von 29 km sowie die Durchführung von Straßensanierungsarbeiten.

CALTRANS, das Transportministerium von Los Angeles, und die Verkehrsbehörde des Großraums Los Angeles (Metro) entwickelten dieses Projekt gemeinsam.

Die Ankerwände wurden von Drill Tech Drilling & Shoring, Inc. entworfen und gebaut und beinhalteten permanente Bodennägel entlang der Böschungen sowie Litzendaueranker zur Rückverankerung entlang des Sepulveda Boulevard während der Ausbauarbeiten.

Für das Projekt wurden hunderte doppelt korrosionsgeschützte (DCP) DYWIDAG-Bodennägel und 500 DCP DYWIDAG Litzendaueranker, 5-0.6" und 7-0.6" geliefert. Für die Anforderungen der Stadt Los Angeles bezüglich der Lastmessung an den permanenten Rückverankerungen war der elasto-magnetische DYNA Force®-Sensor die richtige Wahl.

48 Sensoren wurden werksseitig an einzelnen Litzen entlang der Verbundlänge der Anker und innerhalb der gerippten Hüllrohre installiert. Die Sensoren wurden in verschiedenen Höhen an beiden Ankerwänden verteilt, und die Sensordrähte wurden durch die Verankerung geführt, um eine einfache Verbindung mit dem Auslesegerät zu ermöglichen. Die Sensoren wurden während der Eignungstests und der Lastenübertragung als zusätzliche Lastenkontrolle eingesetzt. Die Ankerwände waren über 350 m lang und die Leitungen werden entlang der Ankerwände zu einer wasserdichten Hauptverteilung geführt, in der ein Mehrfachkoppler, ein Modem und eine Batterie sowie das Auslesegerät installiert werden. Das Modem kann während der gesamten Lebensdauer der Anker über Internet täglich Auswertungen an ein weit entferntes Büro senden.

Das DYNA Force®-Sensorsystem ist in Bezug auf die Installation und Anwendung sehr einfach und erlaubt eine zuverlässige und genaue Lastüberwachung der Litzen- oder Stabanker. Die Bauarbeiten an diesem Großprojekt begannen im Frühling 2009 und werden voraussichtlich im Frühjahr 2013 abgeschlossen.

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