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185 m Hauptspannweite mit neuentwickeltem DYWIDAG-Vorspannsystem - ein Weltrekord!

185 m Hauptspannweite mit neuentwickeltem DYWIDAG-Vorspannsystem - ein Weltrekord!

Die Second Mandaue-Mactan Bridge dient als dringend benötigte Verbindung zwischen der Insel Mactan und der größeren Hauptinsel Cebu. Sie wird dazu beitragen, den starken Verkehrsstrom zwischen den beiden Inseln zu entlasten.

Der Hauptteil ist eine überspannte (im Englischen: extradosed) Spannbetonbrücke mit einer Hauptspannweite von 185 m – ein Weltrekord bei diesem Konstruktionstyp. Bei der überspannten Spannbetonbrücke werden die Spannglieder, die normalerweise innerhalb des Überbaus verlaufen, oberhalb des Überbaus angeordnet. Damit wird im Stützenbereich eine Vergrößerung des Hebelarmes erreicht, um höhere Momente aufzunehmen. Die Brücke ähnelt dadurch einer Schrägseilkonstruktion, unterscheidet sich jedoch in ihrem Funktionsprinzip. Ursprünglich war die Errichtung im Fertigteil-Freivorbau geplant. Der unter der Brücke gelegene, stark beanspruchte Schiffahrtsweg hätte bei Umsetzung dieser Lösung dem Bauvorhaben starke Beschränkungen auferlegt.

In Zusammenarbeit mit dem Bauunternehmer entwickelte DSI eine Lösung, bei der der Hauptteil des Überbaus im Freivorbau mit Hilfe von DYWIDAG-Vorbauwagen erstellt werden sollte.

Für dieses Projekt wurde zwischen DSI Taiwan, DSI Hong Kong und dem Bauunternehmer eine bisher einzigartige Zusammenarbeit bei der Lieferung der speziellen Bestandteile des Bauverfahrens vereinbart. Demnach stellt DSI Taiwan DYWIDAG-Vorbauwagen und technische Überwachung bereit, DYWIDAG-Schrägseiltechnik und DYWIDAG-Litzenspannglieder kommen von DSI Hong Kong, und der Bauunternehmer liefert über den DYWIDAG-Lizenznehmer Sumitomo Electric Industries Ltd., Japan DYWIDAG-Stabspannglieder.

DSI Taiwan baute vier DYWIDAG-Vorbauwagen für den dreizelligen Hohlkastenträgerquerschnitt vor Ort; Entwurf und Detailplanung stammten von der DYWIDAG-Zentrale in München.

Die DYWIDAG-Vorbauwagen wurden im Juli 1998 nach Cebu gebracht. Im August begannen unter Aufsicht eines DSI-Spezialisten die Aufbauarbeiten.

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