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DYWIDAG-Technologie für die Stützmauer eines neuen, großen Parkhauses in Los Angeles

DYWIDAG-Technologie für die Stützmauer eines neuen, großen Parkhauses in Los Angeles

Los Angeles, Kalifornien, gilt schon seit langem als eine der bevorzugten Wohngegenden in den Vereinigten Staaten. Damit verbunden ist selbstverständlich auch ein kulturelles Bewusstsein und das Bedürfnis nach kulturellen Aktivitäten, Massenverkehrsmitteln, Nachtleben und natürlich Sportereignissen. Aus diesem Grund wurde der Bau eines Parkhauses am California Science Center (Wissenschaftszentrum Kaliforniens) notwendig.

Dieses Bauwerk liegt zentral und grenzt an das Los Angeles Memorial Coliseum, das neu umgebaute Los Angeles Schwimmstadion, das Afroamerikanische Museum und das California Science Center. In unmittelbarer Nähe befindet sich noch in südlicher Richtung die Los Angeles Sports Arena und in nördlicher Richtung der Hauptcampus der Universität von Südkalifornien. Angesichts dieser Einrichtungen und den damit verbundenen Anforderungen an die Verkehrsinfrastruktur wurde die Notwendigkeit eines zentral gelegenen Parkhauses offensichtlich.

Der Bauwerksentwurf basiert auf einem "Open-air"-Konzept: das Gebäude besteht aus einer Reihe von Platten und Stützen mit einer komplizierten Stufenanordnung, das den Besuchern einen klaren Blick in das Bauwerk selbst vom Westen und Nordwesten her erlaubt. Die Abstufungen in diesen Bereichen wurden architektonisch durch eine Vielzahl von Gehwegen, Baumpflanzungen und parkähnlichen Sitzmöglichkeiten unterstrichen, um dem riesigen Gebäude dahinter eine raffiniertere Atmosphäre zu geben.

Aufgrund des offenen Endes der Baumaßnahme wurde eine Stützmauer für den Rest des Baugrundstücks benötigt, die vom Parkhaus völlig unabhängig ist. Die gegebene Tiefe der Baugrube (ca. 10,7 m) war ausschlaggebend, dass man sich für eine Stützmauer aus senkrechten Balken und einer Spritzbetonfassade entschied. So entstand ein Entwurf mit über zweihundert senkrechten Stahlträgern, mehr als 530 DYWIDAG-Dauerlitzenankern und 1.189 m³ Spritzbeton.

Basierend auf den Bemessungslasten (Erddruck, seismischer Druck sowie künftige Eigen- und Verkehrslasten) waren die DYWIDAG-Litzenanker die einzige kostengünstige Wahl. Da dies eine dauerhafte Baumaßnahme war, wurden alle Anker mit einem doppelten Korrosionsschutz versehen und bei 150 und 200 % der Festlegekraft getestet. In vielen Fällen wurden dabei Kräfte von 300 kips (ca. 1.333,4 kN) erreicht.

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