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DYWIDAG-Litzenspannglieder sichern die Sanagawa-Brücke in Japan

DYWIDAG-Litzenspannglieder sichern die Sanagawa-Brücke in Japan

Die Sanagawa-Brücke ist Teil des New Tomei Expressway und führt bei der Stadt Toyokawa über den Sanagawa-Fluss. Die Ausschreibung für die Generalplanung umfasste auch die technische Realisierung des Ober- und Unterbaus der Brücke inklusive der Erdbauarbeiten. Die Länge der Spannweiten sowie die Art der Brückenstruktur waren in der Ausschreibung nicht näher detailliert und konnten von den Unternehmen flexibel festgelegt werden.

Kajima schlug eine durchgängige Hohlkastenträgerstruktur aus vorgespanntem und bewehrtem Beton mit sechs Spannweiten vor. Die Brückenpfeiler haben auf Grund der topografischen Bedingungen eine Höhe von bis zu 89 m. Sie bestehen aus hochfestem bewehrten Beton mit einer Nennfestigkeit von 50 N/mm² und hochfestem Bewehrungsstahl mit einer Last an der Streckgrenze von 685 N/mm², was eine verbesserte Erdbebensicherheit und längere Lebensdauer garantiert. Die Brücke ist rund 700 m lang und hat eine maximale Einzelspannweite von 142 m. Die Brücke ist die vierthöchste Brücke in Japan und die höchste Brücke entlang des neuen Tomei Expressways.

In der Brücke kam eine Kombination aus externen Spanngliedern ohne Verbund und internen Spanngliedern mit Verbund zum Einsatz. Das DYWIDAG-Litzenspannsystem, Typ 12S15.2MA, mit blanken Litzen wurde für einen Teil der durchgängigen Spannglieder und für alle freikragenden Spannglieder eingesetzt, die als interne Spannglieder mit Verbund ausgeführt wurden. Die restlichen durchgängigen Spannglieder bestehen aus externen DYWIDAG-Litzenspanngliedern ohne Verbund des Typs 19S15.2MC mit epoxidbeschichteten und verfüllten Litzen. Für die Quervorspannung des Brückendecks verwendete man vorinjizierte Litzen, Typ 1S21.8.

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