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Schneller zum Ziel mit DSI: Bau des San Cristóbal-Tunnels in Santiago de Chile

Schneller zum Ziel mit DSI: Bau des San Cristóbal-Tunnels in Santiago de Chile

Der 880 m hohe Hügel Cerro San Cristóbal dominiert das Stadtbild von Santiago. Der Hügel ist zwar als Ausflugsziel sehr beliebt, stellt aber auch gleichzeitig eine natürliche Barriere dar, die bisher eine direkte Verbindung zwischen den nördlichen Stadteilen Huechuraba und Recoleta und dem südlicheren Stadtteil Providencia erschwerte.

Aus diesem Grund begann man mit dem Bau zweier parallel verlaufender Tunnelröhren durch den Cerro San Cristóbal hindurch. Sie werden die Anbindung der nördlichen Stadtteile an die südlicher gelegenen Geschäftsviertel der Stadt erleichtern und die Wegezeiten zwischen den einzelnen Stadtteilen wesentlich verkürzen.

Der Tunnel El Salto gehört zur Stadtautobahn von Santiago de Chile. Diese Schnellstrasse wurde von einer zweispurigen in beiden Richtungen in eine dreispurige Autobahn ausgebaut, um so das Strassennetz von Santiago de Chile zu entlasten. Zugleich ist er auch Teil der weltweit berühmten PAN AMERICANA, die von Feuerland bis Alaska geht.

Die insgesamt ca. vier Kilometer lange Mautstrecke durch Cerro San Cristóbal hindurch hat eine wichtige Zubringerfunktion für die Mautautobahn. Die beiden Tunnelröhren des Projekts sind jeweils rund zwei Kilometer lang und haben einen Durchmesser von je 9 m.

An dem Bau des neuen Tunnels war auch die Firma DSI beteiligt. Sie lieferte über 20.000 lfm des AT-114-Rohrschirmsystems für die Vortriebsarbeiten. Das Rohrschirmsystem wird zur Stützung der Portalbereiche und der geologisch schwierigen Zonen im Tunnelinneren eingesetzt und vermindert Setzungen und Verformungen des Gebirges während des Auffahrens des Tunnels.

Zusätzlich lieferte DSI über 10.000 lfm der Selbstbohranker R32 / R38 / R51. Dabei handelt es sich um spezielle Hohlstabanker mit durchgehendem, kalt aufgerolltem Aussengewinde, die insbesondere bei instabilen geologischen Bergmassen eingesetzt werden. Die Hohlstab-Ankerstange dient gleichzeitig als Bohrstange und ermöglicht dadurch verkürzte Installationszeiten, welche wiederum helfen, den Gerätebedarf und die Einsatzzeiten zu optimieren. DSI lieferte zudem für beide Produkte die Injektionspumpen und überwachte die Einbauarbeiten vor Ort.

Dank der effizienten und fachkundigen Zusammenarbeit aller Beteiligten konnten die Arbeiten zügig vorangebracht werden. Tatsächlich wurde bereits im Sommer 2008 ein Teil der neuen Tunnelstrecke eingeweiht und erfolgreich getestet.

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