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Mit DYWIDAG-Systemen über den Paraná

Mit DYWIDAG-Systemen über den Paraná

Schrägseilbrücke zwischen Rosario und Victoria, Argentinien

Auf einer Länge von 60 km entsteht seit 1998 eine neue Straßenverbindung zwischen den Städten Rosario in der Provinz Santa Fé und Victoria in der Provinz Entre Ríos in Argentinien. Der gesamte Straßenverkehr zwischen Argentinien, Uruguay und Brasilien wird damit wesentlich erleichtert. Das Projekt besteht aus einer Reihe von Dämmen mit einer Gesamtlänge von 48 km sowie mehreren Brücken.

Die Hauptbrücke überspannt mit einer 608 m langen Schrägseilbrücke sowie zwei Zufahrtsbrücken von 1,1 km und 2,4 km Länge den von Hochseeschiffen befahrenen Fluss Paraná.

Sie besteht aus einer 350 m breiten und ca. 50 m hohen Mittelöffnung sowie den beiden 120 m breiten Randöffnungen. Der Überbau ist über fächerförmig angeordnete Schrägseile in zwei Ebenen von den Pylonen abgespannt.

Der Bauablauf brachte einige Herausforderungen für alle Beteiligten mit sich: Die Überbausegmente wurden beiderseits der Pylone im freien Vorbau errichtet. Für den Betonierzustand wurde dabei der Vorbauwagen über beide Seile des jeweiligen Segments temporär abgehängt. Nach Erhärtung des Betons wurde die Last auf die endgültige Seilverankerung am Überbau umgelagert.

Es war erforderlich, den Pylon während des beidseitigen freien Vorbaus zum Widerlagerpfeiler hin abzuspannen. Hierfür wurden die beiden Seile des Endsegments des Randfeldes verwendet. Nachdem in diesem Bauzustand noch keine feste Verbindung zwischen Pylon und Widerlagerpfeiler bestand, mussten die beiden 145 m langen Seile des Endsegments über eine 150 m frei gespannte Hilfskonstruktion aus vier Litzen und Gleitbügeln eingezogen werden.

Zum Einsatz kam das DYWIDAG-Seilsystem ohne Verbund. Es besteht aus einem Bündel PE-ummantelter, gewachster und verzinkter Litzen, die in einem gemeinsamen weißen HDPE- Rohr verlaufen. Verankert werden die Litzen über das DYWIDAG-Seilsystem ohne Verbund. Für das Vorspannen der Seile wurde das DYWIDAG-CONTEN Verfahren in Kombination mit Gradientenpressen eingesetzt. Insgesamt werden 720 t Litzen der Typen 31, 37, 55, 61 und 73 x 0,62’’ eingebaut.

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