DYWIDAG-SYSTEMS INTERNATIONAL
Klicken zum Vergrößern

Sprache

Nachankerung einer bestehenden Stützwand am Brenner See

Nachankerung einer bestehenden Stützwand am Brenner See

An der Bahnstrecke Innsbruck – Brenner befindet sich im Bereich der Staatsgrenze Österreich/Italien eine Verladestelle der Rollenden Landstraße (ROLA), auf der Lastwagen und Sattelzüge per Bahn befördert werden. Zur Absicherung der Gleisanlage wurde dort bereits in den Jahren 1989 und 1990 auf beiden Seiten der Verladestelle eine verankerte Spundwand errichtet.

Auf Grund erkennbarer Verformungen und Beschädigungen der Spundwand war nun nach über 20 Jahren eine Verstärkung der Verankerung notwendig. Die Baumaßnahme umfasste im Wesentlichen die Errichtung einer zweiten Ankerebene ca. 0,50 m unterhalb der bestehenden Ankerebene.

Das bereits vorhandene Stützsystem besteht aus einer ca. 300 m langen, überwiegend verankerten Spundwand mit Gurtungen und Aussteifungen. Die Spundwand hat eine Einschnittsbreite von 8 m und eine abgesicherte Höhe von ca. 9 m.

Im Rahmen der Nachankerung wurde die Stützkonstruktion durch den Einbau von Verpressankern in einer zusätzlichen Ankerebene verstärkt. DSI produzierte und lieferte für diese Baumaßnahme 1.430 lfm doppelt korrosionsgeschützte DYWIDAG-Litzendaueranker, 2-0.6", in Einzellängen von je 13 m, sowie 110 Ankerköpfe. Die nachträglich eingebauten Litzendaueranker wurden nach dem Einbau und dem Injizieren lediglich mit ca. 50 kN bis ca. 80 kN vorgespannt.

Da die Nachverankerung zeitgleich mit anderen Erhaltungsarbeiten entlang der gesamten Brennerstrecke erfolgte, war eine kontinuierliche und enge Abstimmung der Bauarbeiten mit der Österreichischen Bundesbahn (ÖBB) notwendig.

dsi map overlay