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Erster Einsatz von <i>GEWI</i><sup>®</sup>-Pfählen in Dänemark:  Speicherbecken in Kopenhagen

Erster Einsatz von GEWI®-Pfählen in Dänemark: Speicherbecken in Kopenhagen

Im Jahr 1994 begann die Stadt Kopenhagen, eine Reihe von Rückhaltebecken für Regen- und Schmutzwasser zu planen. Eines dieser Rückhaltebecken, das Mellembassinet, befindet sich im Bereich des Freihafens direkt an der Ostseeküste. Da das Becken sich unterhalb des Wasserspiegels der Ostsee befindet, mußte das Bauwerk gegen Auftrieb gesichert werden.

Auf Grund der höheren Wirtschaftlichkeit gegenüber herkömmlichen Auftriebsankern entschied sich das Ingenieurbüro für die Fundierung und Auftriebsicherung mit GEWI® -Pfählen. 517 GEWI®-Pfähle Ø 63,5 mm BSt 555/700 mit doppeltem Korrosionsschutz kamen hierbei zum Einsatz. Die Länge der ungemufften Pfähle betrug 16,7 m inklusive Verankerungsstrecke. Um die Tragfähigkeit des Baugrundes zu überprüfen, wurden vorab auf dem Baufeld 12 Prüfpfähle bestehend aus je 2 Stück GEWI® Ø 40 mm und 1 Stück GEWI® Ø 50 mm mit einfachem Korrosionsschutz versetzt. Nach erfolgreichen Zugprüfungen an den Prüfpfählen konnte mit dem Versetzen der Bauwerkspfähle in einem Raster von ca. 3 x 3 m begonnen werden.

Die Herstellung der Probepfähle fand im Dezember 1995 statt, die Bauwerkspfähle wurden von April bis Juni 1996 versetzt. Die Herstellung und Lieferung der GEWI®-Pfähle lag in den Händen von DSI-Österreich. Die Betreuung der Baustelle vor Ort erfolgte durch AAGE Christensen A/S, den dänischen Vertreter der DSI.

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