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Entwicklung eines neuen Schutzplankensystems mit <i>GEWI</i><sup>®</sup>-Stäben

Entwicklung eines neuen Schutzplankensystems
mit GEWI®-Stäben

F&E-Aktivitäten in Deutschland

In der aktuellen Europäischen Norm EN 1317 wird eine Verbesserung bestehender Rückhaltesysteme für Straßen gefordert, da das »Abkommen von der Fahrbahn« immer noch eine der häufigsten Unfallursachen ist. Die Entwicklung von Verstärkungen der Rückhaltesysteme, die den Auflagen der EU entsprechen, wurde in Deutschland von der Firma Toge in Nürnberg angegangen. An der erfolgreichen Entwicklung einer Aufrüstungsmethode war die DSI maßgeblich beteiligt. Das Ergebnis war ein System, das nicht nur beim Neubau von Rückhaltesystemen eingesetzt werden kann, sondern auch für die kostengünstige und schnelle Aufrüstung bereits bestehender Schutzplanken Verwendung findet.

Schutzplanken bestehen in der Regel aus Metall. In den letzten Jahren hat sich hier feuerverzinkter Stahl aufgrund seiner hohen Formstabilität immer mehr durchgesetzt. Die Verformbarkeit von Stahl ist auch der wesentliche Vorteil gegenüber Rückhaltesystemen aus starren Mauern. Diese Elastizität ermöglicht es dem Schutzsystem aus Stahl, einen Teil der Aufprallenergie durchbruchsicher zu absorbieren.

Beim deutschen RAL-System EDS 2.0 in gerammter Version gelang es durch die Anbringung von Verstärkungen an die bestehenden Systeme, die Aufhaltestufe auf H2 zu verbessern. Diese Verstärkungen sind kostengünstig und können mit Tagesumrüstleistungen von ca. 1.500 m installiert werden. Dieses zum Patent angemeldete System EDS 2.0 eignet sich daher besonders gut für den Einsatz in Bereichen, in welchen der Wirkungsbereich nicht W4 entsprechen muss.

Das ebenfalls zum Patent angemeldete System ES 2.0 wird an Stellen eingesetzt, wo nach Vorgaben die Aufhaltestufe N2 genügt, aber ein geringerer Wirkungsbereich wünschenswert ist. Auch hier lässt sich die Nachrüstung schnell und kostengünstig durchführen, was das System zu einer effektiven Alternative zu höherwertigen Systemen macht.

Die Eignungen beider Systeme wurden in umfangreichen Tests bestätigt.

Toge entwickelte in Zusammenarbeit mit DSI für diese beiden Systeme das neue Schutzplankenverstärkungssystem GEWI® aus qualitativ hochwertigen GEWI®- Stäben, die genau den Anforderungen an Elastizität und Festigkeit entsprechen. Das System GEWI® weist zudem ein extrem niedriges Metergewicht auf und fördert damit den schnellen Einbau. Die einzelnen GEWI®-Stäbe werden mit hochfesten Muffen verbunden.

Das neu entwickelte Rückhaltesystem EDS 2.0 wurde in Deutschland erstmals beim Bau der Strelasundquerung nach Rügen eingesetzt. Die Fotos zeigen die Schutzplankenverstärkung System GEWI®, die oben an das Rückhaltesystem eingebaut wurde. DSI ist derzeit bereits mit einer Vielzahl weiterer Projekte befasst, die den Einsatz der neuen Schutzplankenverstärkung System GEWI® im Straßenverkehr planen.

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