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DSI entwickelt Geotextile für gefahrloses Versetzen  von Anlagen im Strebbaubetrieb

DSI entwickelt Geotextile für gefahrloses Versetzen
von Anlagen im Strebbaubetrieb

Der Strebbau ist eine sehr effiziente Methode zum Abbau von Kohleflözen im Untertagebau. Er rmöglicht die Förderung von großen Kohleblöcken mit geringem Zeitaufwand. Anschließend müssen jedoch die Förderanlagen an den neuen Ort versetzt werden.

Eine neue, von DSI Australien entwickelte Geotextilmatte aus Polyester erleichtert diese Umsetzarbeiten erheblich. Sie wird über den Schilden platziert und vereinfacht so deren sicheres Entfernen.  

DSI Australien konstruierte diese Geotextile für das Springvale-Bergwerk der Centennial Coal Company Limited, einem der größten Kohleförderunternehmen im australischen Bundesstaat New South Wales. Das Springvale-Kohlebergwerk liegt zentral in New South Wales, ca. 15 Auto minuten von der Bergbaustadt Lithgow entfernt. Die Kohleförderung erfolgt durch einen 305 m langen Strebbau, der insgesamt 3,5 km des Lithgow-Kohleflözes abbauen soll.

Die Länge des Springvale Colliery-Strebbaus ist eine weitere Herausforderung bei der schwierigen Aufgabe des Versetzens der Förderanlage. Die neue Geotextilmatte ist ein  wesentlicher Bestandteil dieses gefährlichen Versetzungsprozesses. Sie dient als Barriere zwischen dem lockeren Material des Bruchfelds und der Abbaubegleitstrecke.

Die Entwicklung dieser speziellen Geotextilmatte für das Springvale-Bergwerk ist ein weiteres Beispiel für die Kundenorientiertheit von DSI. Die Mitarbeiter von DSI stehen stets im engen Kontakt mit den Vertretern ihrer Kunden. Insbesondere werden Untersuchungen vor Ort zusammen durchgeführt und  Lösungsentwürfe eng abgestimmt.

So auch beim Springvale-Bergwerk, wo DSI die Inspektion der lokalen Gegebenheiten Untertage zusammen mit Angestellten des Bergwerks durchführte und eine Vorabcheckliste gemeinsam abarbeitete und freigab. Die so gewonnenen Erkenntnisse dienten DSI als Basis für das Design der Geotextilmatte. Die erstellten Produktions- und Testpläne wurden dann ebenfalls mit dem Bergwerksbetreiber durchgesprochen. Vertreter des Bergwerks konnten sich zudem bei einem Besuch im DSI-Werk ein Bild vom Produktionsprozess und der Verladung machen.

Der kritische Punkt beim Anbringen jeder Geotextilmatte ist erreicht, wenn die Geotextilmatte über den Abbaustoß gezogen wird. DSI Australien führte hierbei die Aufsicht und übergab anschließend einen ausführlichen Bericht.

DSI Australien war inzwischen an den letzten vier Versetzungen im Springvale-Bergwerk beteiligt. Die hervorragende Zusammenarbeit zwischen DSI und Bergwerk ermöglicht jeweils ein rasches Anbringen der Geotextilmatte, was wiederum den Versetzungsprozess der Förderanlagen erheblich verkürzt und wesentlich sicherer gestaltet.

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