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Attraktives Zentrum für UNESCO-Weltkulturerbe: Quartier 17, Stralsund

Attraktives Zentrum für UNESCO-Weltkulturerbe: Quartier 17, Stralsund

Die Hansestadt Stralsund an der Ostsee war im 14. und 15. Jahrhundert ein wichtiges Handelszentrum und gehört wegen ihres noch erhaltenen mittelalterlichen Stadtbildes seit 2002 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Bis vor Kurzem zeichnete sich das Stadtzentrum durch eine große Brachfläche in der Nähe des Rathausplatzes aus, die auf einen Flugzeugabsturz im zweiten Weltkrieg zurückzuführen war.

Seit 2010 wird hier das so genannte Quartier 17 gebaut, um die Lücke im Stadtbild zu schließen und die Innenstadt mit Hilfe eines modernen Wohn- und Geschäftszentrums attraktiver zu machen. Das Bauvorhaben ist eines der größten innerstädtischen Projekte des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern und wird voraussichtlich im Sommer 2012 fertiggestellt.

Das Areal wird neben Restaurants, Büros und Verkaufsflächen auch ein Ärzte- und Gesundheitszentrum sowie moderne Wohnungen beinhalten. Die insgesamt 24 Neubauten im Quartier 17 werden architektonisch an die umliegenden mittelalterlichen Bauwerke angepasst.

Zur Sicherung der 100 m langen, 50 m breiten und 10 m tiefen Baugrube wurde eine überschnittene Pfahlwand mit ca. 3.000 m Bohrpfählen, Ø 0,9 m, realisiert. Dabei wurden die Pfähle in tragfähigen Grund in bis zu 12 m Tiefe eingebracht. Zusätzlich entstand eine 600 m² große Trägerbohlwand mit Holz- und Spritzbetonausfachung.

Zur Rückverankerung des Baugrubenverbaus lieferte DSI dem Kunden PST Grundbau GmbH insgesamt 320 temporäre DYWIDAG-Litzenanker mit je 4 Litzen. Die Litzenanker wurden in ein bis zwei Lagen in den Baugrubenverbau installiert.

Obwohl eine direkte Belieferung der Baustelle mit schweren Sattelzügen auf Grund der engen Gassen in der Innenstadt nicht möglich war, konnte die Installation der DYWIDAG-Litzenanker fristgerecht abgeschlossen werden.

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