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DYWIDAG-Spannstäbe stützen Wellenbrecher für die Erweiterung des Hafens Jeju

DYWIDAG-Spannstäbe stützen Wellenbrecher für die Erweiterung des Hafens Jeju

Hafenerweiterung auf der Insel Jeju, Südkorea

Jeju, die größte Insel Koreas, liegt südlich der koreanischen Halbinsel. Die Vulkaninsel mit ihrem subtropischen Klima und der vielfältigen Vegetation gilt bei den Koreanern als Juwel.

Daher entwickelte sich der Tourismus seit den 70er Jahren zunehmend zur Haupteinnahmequelle. Aber auch für die Versorgung Koreas mit landwirtschaftlichen Produkten ist die Insel wichtig. Der Großteil des Verkehrs mit dem Festland erfolgte bisher durch die Luft. Aufgrund der wachsenden wirtschaftlichen Bedeutung der Insel wurde im Dezember 2001 mit dem Ausbau des Hafens von Jeju begonnen. Nach Abschluss der Erweiterung des äußeren Hafens bietet der neue Pier gleichzeitig Platz für ein Kreuzfahrtschiff von 80.000 t, für zwei Schiffe von je 20.000 t sowie für ein Schiff von 10.000 t. Damit eröffnet sich auch die Möglichkeit, diesen Hafen als Drehscheibe für internationale Kreuzfahrten zu etablieren.

Aufgrund der in dieser Region vorherrschenden starken Winde mit hohen Wellen entschied man sich, als Schutz für den erweiterten Hafen einen 1.425 m langen Wellenbrecher in Form eines so genannten Slit Caissons zu bauen. Dazu wurden auf der den Wellen zugewandten Seite des Senkkastens viertelkreisförmige Spannbetonsegmente mittels Stabspanngliedern ohne Verbund als Wellenbrecher befestigt.

Beim Bau des Wellenbrechers (ca. 23.471 m2, durchschnittliche Breite 16,5 m, Länge 1,42 km) waren mehrere Bauunternehmen, wie Daelim Industry Co. Ltd., Gunil Engineering, Samsung Corporation und Segi Construction beteiligt.

Das Betonieren der gekrümmten Segmente erfolgte vor Ort an Land in vorgefertigten Schalungen. Nach Aushärten des Betons wurden je Segment vier 3x0,6" Litzenspannglieder Typ SD gespannt und verpresst. Nach dem Erhärten des Einpressmörtels wurden die Segmente auf den Senkkasten gehoben und an beiden Enden mit je vier Stabspanngliedern ohne Verbund an dem Senkkasten befestigt. Danach erfolgte das Spannen der Spannstäbe, die vor dem Einbau an Land vorinjiziert wurden und somit perfekt vor Korrosion geschützt sind. Hierfür lieferte DSI Korea 3.984 Stück - Ø 36 mm, St 1080/1230 glatte Spannstäbe und Verankerungen.

Nachdem DYWIDAG-Spannsysteme bei diesem Projekt so erfolgreich eingesetzt wurden, plant DSI Korea, den Bereich Spannsysteme und Sonderlösungen für Spannbeton zu erweitern. Den Fokus richtet DSI Korea auf die Entwicklung von Sonderlösungen für besonders anspruchsvolle Bauwerke .

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