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Beeindruckende Ausblicke: Die neue Gondel auf die Pointe Helbronner im Mont Blanc-Massiv

Beeindruckende Ausblicke: Die neue Gondel auf die Pointe Helbronner im Mont Blanc-Massiv

Die Pointe Helbronner ist ein 3.462 m hoher Berg in der Mont Blanc-Gruppe zwischen Savoyen und dem Aostatal. Hier befindet sich die Bergstation der Seilbahn Funivie Monte Bianco, die auf der italienischen Seite von La Palud bei Courmayeur auf das Mont Blanc-Massiv führt.

Die ursprüngliche, im Jahr 1948 erbaute Kabinenbahn wird derzeit durch eine moderne Gondelbahn ersetzt, die in zwei Sektionen auf den Pointe Helbronner führen wird. Die Talstation der ersten Sektion wird in 700 m Entfernung zur bisherigen Station errichtet, und die Bergstation entsteht ca. 30 m zur Linken des alten Gebäudes. Die neue Gondelbahn mit drei Stützen verfügt über kugelförmige, um 360° drehbare Kabinen und kann bis zu 800 Personen pro Stunde befördern.

Die Bergstation der zweiten Sektion entsteht auf Grund von eingeschränkten Platzverhältnissen an derselben Stelle wie die bisherige Bahnstation. Die obere Gondelbahn mit zwei Stützen hat eine maximale Kapazität von 610 Personen pro Stunde und ist ebenfalls mit vollständig drehbaren Kabinen ausgestattet.

Die Talstation hat eine gewellte Dachstruktur aus Stahl- und Glaselementen, die von gebogenen Fachwerkträgern aus Stahl getragen ist. Das Dach liegt auf vier Säulen auf, die sich nach oben in je vier nach außen geneigte Stützen teilen.

Zur Vorspannung der Bodenplatte des neuen Gebäudes lieferte DYWIT Italien insgesamt 52 t DYWIDAG-Monolitzenspannglieder ohne Verbund. Die in PE-Hüllrohren geführten Monolitzenspannglieder wurden parallel zueinander platziert und bündelweise verankert und gespannt.

Die Gipfelstation wird auf Grund der sehr beengten Platzverhältnisse hauptsächlich vertikal mit auskragenden Terrassen gebaut und erinnert in ihrer bewusst unregelmäßigen gehaltenen Form an die Quarzkristalle des Mont Blanc. Das Gebäude wird mit Hilfe eines 70 m tiefen, vertikalen Schachts mit einem Innendurchmesser von 5 m im stark zerklüfteten Granitfelsen verankert. Der Schacht nimmt Aufzüge und einen Treppenaufgang auf, die den Zugang zu einem Fußgängertunnel zur Torino-Hütte ermöglichen. Gleichzeitig dient der Schacht auch zur sicheren Verankerung der Gondelbahn.

Als Stützmittel kamen bei den Tunnelbauarbeiten für den Schacht und den Fußgängertunnel 4 m lange DYWIDAG-Felsbolzen, 26 WR, mit doppeltem Korrosionsschutz zum Einsatz. Insgesamt lieferte DYWIT 2.300 m DYWIDAG-Felsbolzen zur Sicherung der Vortriebsarbeiten. Zudem leistete das DYWIT-Team sowohl bei den Arbeiten an der Tal- als auch an der Gipfelstation technische Unterstützung vor Ort.

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