DYWIDAG-SYSTEMS INTERNATIONAL
Klicken zum Vergrößern

Sprache

Erstmaliger Einsatz des DCP-Felsbolzens beim Bau des Parramatta-Tunnels

Erstmaliger Einsatz des DCP-Felsbolzens beim Bau des Parramatta-Tunnels

Der Bau des Parramatta-Eisenbahntunnels ist ein Großprojekt im öffentlichen Verkehrswesen im Auftrag der Regierung von New South Wales, um das Schienennetz auszubauen und damit Sydneys Verkehrsnetz den aktuellen Anforderungen anzupassen.

Der geplante Eisenbahntunnel wird eine neue Verbindung zwischen den bereits bestehenden Haltestellen Epping und Chatswood schaffen und zukünftig Epping mit Parramatta verbinden.

Das Projekt, dessen Fertigstellung für 2008 geplant ist, umfasst zwei Tunnelröhren mit einem Durchmesser von je 7 m und einer Gesamtlänge von 28 km sowie drei unterirdische Stationen.

Die Bauarbeiten für die unterirdischen Haltestellen begannen bereits im Frühjahr 2003. Das heißt, dass die Tunnelbohrmaschinen bei ihrem Vortrieb die bereits angelegten Haltestellen durchqueren müssen. Die Ausbrucharbeiten für die unterirdischen Stationen wurden mit einer Teilschnittmaschine vorgenommen, so dass schließlich Kavernen von je 180 m Länge, 30 m Breite und 8 m Höhe entstanden. Zur Felssicherung im Bereich der Haltestellen wurden über 25.000 Felsbolzen, einschließlich der neu entwickelten DCP-Felsbolzen, eingebaut. Letztere wurden aufgrund ihres guten Korrosionsschutzes sowie dem leicht zu bedienenden Verpress-Anschluss für dieses Projekt gewählt.

Aufgrund ihrer aktiven Beteiligung bei der Planung wurde die DSI mit der Lieferung von weiteren 50.000 Bolzen für die 28 km lange Tunnelstrecke beauftragt. Die Tunnelröhren verlaufen durch verschiedene Gesteinsschichten wie z. B. Schiefersteine, Sandstein und Mergel.

dsi map overlay