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Sanierung und Verstärkung von vorgespannten Fertigteilträgern mit DYWIDAG-Spanngliedern

Sanierung und Verstärkung von vorgespannten Fertigteilträgern mit DYWIDAG-Spanngliedern

In einer Papierfabrik im Süden der Vereinigten Staaten musste die Dachkonstruktion in einem Produktionsgebäude umfassend saniert werden. Bereits vor mehr als 10 Jahren wurden die Unterzüge verstärkt, um zusätzliche Lasten der Dachkonstruktion aufzunehmen. Im Laufe der Zeit war das Dach der Halle bereits mehrfach verstärkt und baulich verändert worden. Zudem führte die produktionsbedingt sehr heiße und feuchte Luft in der Halle im Laufe der Zeit zu schweren Korrosionsschäden und Abtragungen an den Unterzügen. Diese Faktoren veranlassten den Betreiber der Papierfabrik dazu, eine umfassende Sanierung und Verstärkung durchzuführen.

Die Durchführung gestaltete sich aufwändig, da das bestehende Verstärkungssystem entfernt werden musste. Zunächst musste aber ein temporäres Stützsystem für die Unterzüge installiert werden. Da eine vertikale Abstützung zum Boden hin nicht möglich war, entwickelte DSI eine temporäre Lösung mit horizontal vorgespannten Spanngliedern. Erst als die temporären Spannglieder eingebaut waren, konnten die beschädigten Unterzüge entlastet und neue permanente Spannglieder installiert werden.

Für das neue System wurden doppelt korrosionsgeschützte DYWIDAG-Stabspannglieder mit einer Bruchlast von 1,034 MPa installiert und vorgespannt. Sie wurden auf beiden Seiten der Unterzüge installiert, jeweils an den Enden der Unterzüge zu einem zentralen Umlenksattel umgelenkt und so vorgespannt, dass die nötige Druckkraft erreicht wurde. Alle Zubehörteile wie Ankerplatten und Muffen waren epoxidbeschichtet, um einen dauerhaften Korrosionsschutz zu gewährleisten.

Zur Durchführung der Sanierungsarbeiten war ein detaillierter Plan notwendig, um die Lastaufnahmefähigkeit der Fertigteilträger wieder herzustellen. Hierzu musste zuerst der aufgeblätterte Beton an den Unterzügen entfernt werden. Danach wurden die beschädigten Spannstahllitzen in der Bewehrung über Koppelstellen kraftschlüssig verbunden und vorgespannt. Im Anschluss daran wurden die beschädigten Betonträger mit einem speziellen zementhaltigen Reparaturmörtel aufbetoniert und an die ursprüngliche Form der Unterzüge angepasst.

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