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Neue Wege für Europa: der Pan-Europäische Korridor 5

Neue Wege für Europa: der Pan-Europäische Korridor 5

Der Pan-Europäische Korridor 5 ist eine Hauptverkehrsader, die Barcelona in Spanien mit Kiew in der Ukraine verbindet. Die Idee, Verkehrskorridore quer durch Europa zu schaffen, kam nach Ende des kalten Krieges auf. Seitdem wird eine moderne Infrastruktur vorangetrieben, um den Austausch von Gütern und Waren sowie den Personenverkehr zwischen Europa und den Balkanstaaten zu erleichtern.

Einen Teil des Europäischen Korridors 5 bilden die Autobahnen A1 und A5 in Slowenien, die von Ungarn bzw. Österreich bis zur Hafenstadt Koper im Süden Sloweniens führen. Die Anbindung der Hafenstadt Koper an wichtige Städte Sloweniens sowie an umliegende Länder ist von besonderer Bedeutung, da Koper der zweitgrößte Hafen in der nordöstlichen Adria ist. Der Hafen ermöglicht eine Verbindung wichtiger Städte in Zentralund Osteuropa mit dem Fernen Osten und den Mittelmeerländern. Dank der modernen Autobahnanbindung können Güter von Koper aus schneller und effizienter nach Slowenien und Europa transportiert werden.

DSI Headquarter Operations war in Ostslowenien an einem Teilstück der Autobahn A5 von Maribor nach Cogetinci in der Nähe der ungarischen Grenze beteiligt. Für diesen Streckenabschnitt mussten mehrere Stützwände realisiert werden. Die Stützwände sind bei Neigungen von 45° bis 68° bis zu 350 m lang und bis zu 40 m hoch.

Die Stabilisierung der Stützwände bildeten bewehrte Betongitter, vertikale Betonbalken und Betonpfähle, die mit elektrisch isolierten, permanenten DYWIDAG-Litzenankern verankert wurden. DSI lieferte für fünf Hangsicherungsprojekte insgesamt 850 DYWIDAG-Litzenanker des Typs 4x0,62" mit 3 bzw. 4 Litzen und DYWIDAG-Litzenanker des Typs 7x0,62" mit 5 Litzen.

Die Litzenankersysteme entsprachen der slowenischen Zulassung. Zusätzlich lieferte DSI die erforderlichen Injizier- und Spanngeräte. Die Bauarbeiten an diesem Streckenabschnitt begannen im März 2007und wurden im August 2009 fertiggestellt.

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