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Auf DYWIDAG-Technik zur Hochgeschwindigkeit

Auf DYWIDAG-Technik zur Hochgeschwindigkeit

Auf der 204 km langen Eisenbahn-Strecke von Rom nach Neapel wird die Fahrzeit um mehr als 1/3 reduziert.

Eines der wichtigsten Bauwerke auf dieser Strecke ist der Padulicella-Viadukt. Er besteht aus 32 Feldern mit Spannweiten von 24 m und einem Überbau aus vier vorgefertigten Spannbeton-Kastenträgern mit einer Höhe von 2 m, die nebeneinander gestellt und anschliessend mittels Quervorspannung verspannt sind, sowie aus 64 Feldern mit Spannweiten von 43,20 m und einem Überbau aus einem einzelligen aus Ortbeton mittels beweglichen Lehrgerüstes hergestellten Kastenträgers. Diese stellt die grösste Spannweite für Spannbetonbauwerke dieser Art – d.h. frei aufliegende Spannbetonträger – dar, die von der italienischen Staatsbahn bisher realisiert wurden.

Die Spannbewehrungen aus 12 Spanngliedern mit je 27 x 0,6’’ Litzen wurden in einer Stahlverrohrung mit 110 mm Innendurchmesser geführt und mit Mehrflächenverankerungen Typ MA 27 x 0,6’’ kraftschlüssig gesichert. Mit zwei 6.800 kN-Pressen mit verlängertem Kopf wurden die Spannglieder symmetrisch zur Balkenachse gespannt; dies ermöglichte das gleichzeitige Spannen der 27 Litzen. Je Spannglied beträgt die eingeleitete Spannkraft ca. 5.030 kN. Spezielle Hauben, die auf den Verankerungen abdichtend aufgesetzt werden, ermöglichen ein vakuumunterstütztes Injizieren der Spannglieder mit einem Unterdruck von max. 200 Millibar.

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