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Der Outer Circular Highway: Sri Lanka investiert in die Zukunft

Der Outer Circular Highway: Sri Lanka investiert in die Zukunft

In den vergangenen zehn Jahren hat die Regierung von Sri Lanka das existierende Straßennetz und die Infrastruktur des Landes ausgebaut, um dem gestiegenen Verkehrsaufkommen gerecht zu werden. Eines dieser Projekte ist der Outer Circular Highway (OCH), der den Großraum Colombo auf 29,2 km Länge umfährt und so eine schnelle Nord-Süd-Verbindung ermöglicht.

Der OCH ist zunächst als 4-spurige Autobahn konzipiert, die bei Bedarf auf 6 Spuren erweitert werden kann. Das Projekt ist in drei Bauphasen unterteilt – eine 11 km lange Teilstrecke von Kottawa nach Kaduwela, eine 8,9 km lange Strecke von Kaduwela nach Kadawatha und ein 9,3 km langer Abschnitt von Kadawatha nach Kerawelapitiya.

Utracon Overseas Pte Ltd. wurde beim zweiten, 8,9 km langen Bauabschnitt mit der Ausführung der Vorspannarbeiten beauftragt. Dieser Bereich schließt drei Brückenbauwerke und ein Viadukt mit ein. Insgesamt werden in diesem Abschnitt rund 2.000 I-förmige und meist 35 m lange Betonfertigteilträger mit Höhen von 1,6 bis 2 m benötigt. Der schwerste Träger wiegt etwa 80 t.

Zur Herstellung der I-Träger lieferte Utracon 1.416 DYWIDAGLitzenspannglieder, Typ 7-0.5", 770 DYWIDAG -Litzenspannglieder, Typ 7-0.6" und 10.309 DYWIDAG-Litzenspannglieder, Typ 12-0.6" sowie das erforderliche Spannequipment. Außerdem wurde auch die Ausrüstung für die Feldfabrik geliefert. Zur Leistung von Utracon zählte ebenfalls die Lieferung von Laufkatzen mit einer Hubkraftleistung von 10 und 100 t sowie der Schalungen zur Produktion der 2.000 I-Träger.

Das Einheben der Träger war die größte Herausforderung bei diesem Projekt. Dafür war im Vorfeld eine detaillierte Analyse nötig, die die verschiedenen Breiten, Neigungen, Quergefälle und Kurvenradien der aufgeständerten Straße an verschiedenen Stellen mit berücksichtigte. Utracon entwickelte eine Lösung für das Einheben der Fertigteilträger über die Sümpfe und Flüsse im Bereich der Baustelle hinweg. Eingesetzt wurde ein spezielles, bewegliches Gerüst zum Einheben der I-Träger, das universell für die unterschiedlichen Anforderungen eingesetzt werden konnte. Dort, wo keine Straße unterhalb der Brückenbauwerke existierte, von der aus die Träger seitlich eingehoben werden konnten, lieferte Utracon zwei Hebezeuge, welche die ca. 35 m langen Fertigteilträger auf Schienen zum Vorschubgerüst transportierten. Während des gesamten Projekts unterstützte Utracon den Generalunternehmer mit zeitnahen und projektspezifischen Lösungen, um einen reibungslosen Ablauf der Arbeiten sicherzustellen.

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