DYWIDAG-SYSTEMS INTERNATIONAL
Klicken zum Vergrößern

Sprache

Das Ormara-Hafenprojekt: DYWIDAG-Zugglieder verankern eine Kaimauer

Das Ormara-Hafenprojekt: DYWIDAG-Zugglieder verankern eine Kaimauer

Die Stadt Ormara liegt in der pakistanischen Provinz Belutschistan etwa 250 km westlich von Karachi. Auf Grund der verkehrstechnisch günstigen Lage an der Küste des indischen Ozeans wird zur Zeit eine Hafenanlage errichtet. Ein L-förmiger Anlegekai sowie zwei Piers einschließlich Hallen-, Lager- und Verwaltungsbauten sollen entstehen. Hauptauftragnehmer für die Tief- und Erdbaugewerke ist die türkische Baufirma STFA Construction Group, die voraussichtlich Mitte 1997 die Hafenanlage ihrer Bestimmung übergeben wird. DSI-Türkei erhielt den Auftrag zur Lieferung von DYWIDAG-Zuggliedern zur Verankerung der Kaimauer.

Das Hauptelement der Hafenanlage bildet ein 430 m langer Kai, dessen Seeseite durch eine eingerammte Stahl-Spundwand gebildet wird. Diese wird ca. 2,5 m unter der Oberfläche durch im Abstand von 1,68 m angeordnete DYWIDAG-Zugglieder abgestützt. Die Zugglieder werden landseitig an Stahlbohlen befestigt, die ca. 35 m hinter der Spundwand einzeln gerammt sind.

Die insgesamt 255 einzubauenden Zugglieder wurden - einschließlich konstruktiver Ausbildung und statischer Nachweise der Anschlüsse - von DSI-Türkei geliefert. Es handelt sich hierbei um GEWI®-Stäbe Ø 63,5 mm mit einer Gebrauchslast von etwa 1.000 kN. Die Zugglieder wurden mit einem doppelten Korrosionsschutz, bestehend aus einer Umhüllung mit Kunststoffrohren und Injektion von Zementmörtel, versehen.

Acht bis zehn Anker werden pro Tag eingebaut. Das Ende der Einbauarbeiten ist für Dezember 1996 vorgesehen.

dsi map overlay