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Umfassende DSI-Leistungen beim Bau der Oparno-Brücke

Umfassende DSI-Leistungen beim Bau der Oparno-Brücke

Im November 2007 begannen die Arbeiten am letzten Teilstück der Autobahn, die Prag mit Dresden verbinden wird. Die Schnellstraße gilt als Symbol für das Zusammenwachsen der europäischen Länder und ist auch für die Förderung des Tourismus von Bedeutung.

Das letzte tschechische Teilstück verläuft im Böhmischen Mittelgebirge durch das Oparno-Tal und enthält eine Bogenbrücke, an deren Realisierung zwei DSI-Partner beteiligt sind. So arbeiteten der DSI-Lizenznehmer SM7 Prag, Tschechische Republik, und die Firma Doprastav, Slowakei, gemeinsam an diesem Projekt. SM7 war für die geotechnischen Arbeiten an den Brückenpfeilern zuständig und die Firma Doprastav lieferte die Spannsysteme und führte die Vorspannarbeiten am Brückenüberbau sowie den Einbau der temporären Schrägseile für den Brückenbogen durch.

Die Brücke besteht aus zwei parallel verlaufenden Einzelbrücken. Das Hauptdeck ist 273 m lang und hat 13 Spannweiten in Längen von 17,5 m bis 24 m. Jeder Überbau hat einen 1,2 m x 14,25 m großen Doppel- T-Träger-Querschnitt, der eine zweispurige Straße und einen Fußgängerweg aufnehmen wird. Das Brückendeck ruht auf 12 Stützpfeilern, wovon acht Pfeiler mit einem Bogen mit 135 m Spannweite verbunden sind.

Für die Gründung der Pfeiler wurden insgesamt 116 DYWIDAG-Litzenanker mit 7 Litzen Ø 15,7 mm, St 1570/1770 eingebaut. 48 DYWIDAG-Litzenanker wurden als Temporäranker in Längen von 19 m im Werk der SM7 in Brandýs nad Labem produziert. 68 DYWIDAGLitzenanker wurden als doppelt korrosionsgeschützte DYWIDAG-Litzendaueranker in Längen von 19 bis 25 m von DSI Österreich produziert.

Für die Vorspannarbeiten des Brückendecks kamen 160 t DYWIDAG-Litzenspannglieder, 18 x 15,7 mm zum Einsatz. Darüber hinaus wurden Verankerungskörper des Typs MA 6819 und Koppelstellen des Typs R 6819 eingebaut. Der Brückenbogen gliedert sich in zwei Auskragungen mit 14 Segmenten, die mit Hilfe von Vorbauwagen erbaut wurden. Von Segment 2 bis 14 wurden pro Segment je zwei Schrägseile temporär vorgespannt. Schrägseile mit 12 bzw. 18 Litzen wurden mit Hilfe von temporären Verankerungen des Typs MA 6812/19 im Brückenpfeiler installiert. Die passive Verankerung im Bogen erfolgte mit Ankern des Typs ZF 6812/19.

Die rückseitigen Schrägseile wurden ebenfalls im Pfeiler sowie im Fundament des angrenzenden Pfeilers verankert. Die Schrägseile wurden einzeln in einem PE-Mantel geführt und mit Koppelstellen des Typs D6801 verbunden. Neben der Lieferung der Vorspannsysteme stellte Doprastav auch das benötigte Equipment zur Verfügung.

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