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Olympia-Skisprungschanze Garmisch-Partenkirchen

Olympia-Skisprungschanze Garmisch-Partenkirchen

Die Olympia-Skisprungschanze in Garmisch-Partenkirchen im Süden des deutschen Bundeslandes Bayern zählt zu den bekanntesten der Welt. Bereits seit 1952 ist sie ein wesentlicher Bestandteil der internationalen Vierschanzentournee. Das hier ausgetragene traditionelle Neujahrsspringen wird in alle Welt übertragen. Im Jahr 2007 wurde die Schanze neu gebaut, da das Profil der alten Schanze nicht mehr den Vorgaben des Internationalen Skiverbandes entsprach.

Mit der so genannten »K-125-Olympia-Skisprungschanze« wird in Garmisch-Partenkirchen ein markantes bauliches Zeichen gesetzt. Der um 12 m über dem bestehenden Gelände positionierte Schanzenvorbau mit dem weit auskragenden, über 100 m langen Anlaufturm bildet zusammen mit dem bogenförmigen Aufsprungbauwerk eine dynamische Großskulptur, als Symbol für die beim Skisprung zu überwindende Gravitation. Das Bauwerk ist mit transluzenten Polycarbonatplatten bekleidet, die sich mit dem Tageslicht und der Beleuchtung verändern und abends zur leuchtenden Skulptur werden.

Die neue Sprungschanze besteht aus ca. 1.000 t Stahl- und Metallkonstruktionen. Für ihren fundierten Stand wurden 18.000 m³ Erde bewegt und 1.200 m³ Beton eingebaut, die mit 2.000 lfm Pfählen und Ankern stabilisiert und gesichert wurden. Die maximale Neigung des Anlaufs beträgt 35°, wobei der Schanzenkopf 144 m über dem Stadiongrund liegt.

Die Montagearbeiten der Stahlkonstruktion fanden am Boden in »liegender Position« statt. Das weitgehend verkleidete und ausgebaute, 750 t schwere Anlaufbauwerk wurde dann mittels SUSPA-Litzenspanngliedern 15x0,6" (150 mm²) von der liegenden in die endgültige Position um ein Drehlager hochgeklappt. Die synchron geschalteten HOZ-3000-Spannpressen bewältigten dabei eine Gesamthublänge von ca. 31,50 m.

Das Anlaufbauwerk wurde anschließend mit DYWIDAG-Stabspanngliedern Ø 26 mm im Schanzentischgebäude verankert.

Die Bauarbeiten an dieser spektakulären Baumaßnahme begannen mit dem Abbruch der alten Schanze im April 2007 und endeten nach nur 8½ Monaten mit dem Neujahrsskispringen 2008.

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