DYWIDAG-SYSTEMS INTERNATIONAL
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Erneuerung des internationalen Hafens von Newport mit DYWIDAG-Systemen

Erneuerung des internationalen Hafens von Newport mit DYWIDAG-Systemen

Der Betreiber des Hafens von Newport, Oregon an der Westküste der USA erneuert derzeit sein internationales Terminal. Als Gründung der beiden Docks im Terminal dienen zwei ehemalige Frachtschiffe aus dem zweiten Weltkrieg. Die auf Grund der damaligen Rohstoffknappheit aus Beton gefertigten und sehr robusten Schiffe wurden in den späten 40er Jahren gezielt an ihre heutige Lage versenkt.

Jedes der versenkten Schiffe wird im Rahmen der Hafenerneuerung von einem Kofferdamm aus Stahlspundbohlen umschlossen. Die äußeren Spundbohlen werden mit Hilfe doppelt korrosionsgeschützter DYWIDAG-Horizontalanker durch die Schiffe hindurch mit den inneren Spundbohlen verbunden. Zusätzlich werden die inneren Spundbohlen mit doppelt korrosionsgeschützten DYWIDAG-Horizontalankern an einem Ankerblock aus Beton rückverankert. Die Wand mit dem Ankerblock wiederum wird mit doppelt korrosionsgeschützten DYWIDAG-Litzenankern im tragfähigen Grund rückverankert und am Fuß, gegenüber den Spundbohlen, durch blanke DYWIDAG-Mikropfähle verstärkt.

DSI USA lieferte für das Projekt:

  • 24 doppelt korrosionsgeschützte DYWIDAG- Litzenanker, 6-0.6", in Längen von 30,5 m bis 33,5 m
  • 19 doppelt korrosionsgeschützte DYWIDAG- Horizontalanker, 2.5" Grade 150 und 3.0" Grade 150, in Längen von 16,76 m bis 22,86 m und
  • 21 DYWIDAG-Mikropfähle, 57 mm, Grade 75, in Längen von 13,72 m bis 19,81 m.

Der Auftragnehmer DBM Contractors entwarf und installierte die 21 Mikropfähle, die als vertikale und laterale Stütze für den Ankerblock aus Ortbeton dienten. Nach Einbau der Mikropfähle wurde der mit Aussparungen für die Horizontalanker und Rückver- ankerungen versehene Ankerblock betoniert. Nach dem Aushärten der Kopfplatte des Ankerblocks installierte DBM die doppelt korrosionsgeschützten Rückverankerungen als wichtigste laterale Stütze für die zuletzt installierten DYWIDAG-Horizontalanker.

Die Installation der Horizontalanker war schwierig, weil sie durch Aussparungen in den Betonschiffen geführt werden mussten. Einige der DYWIDAG- Horizontalanker reichten außerdem durch die Spundwand bis zu einem Gurtsystem hindurch, dass nur bei Ebbe erreichbar war. Nach Abschluss der Einbauarbeiten wurden die Horizontalanker mit einer hydraulischen Spannpresse auf eine nominale Last vorgespannt und fixiert. Danach erfolgten die Spannarbeiten am Rückverankerungssystem, um eine Neigung der Spundwand während des Verfüllens zu verhindern.

Dank der engen Zusammenarbeit aller beteiligten Unternehmen konnten die Arbeiten an diesem Projekt innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens und unter Erfüllung aller Konstruktionsbedingungen abgeschlossen werden.

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