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Erstklassiges Laborgebäude mit DYWIDAG-Spannsystemen errichtet

Erstklassiges Laborgebäude mit DYWIDAG-Spannsystemen errichtet

Neubau eines Laborgebäudes für schwere Konstruktionsmodelle, Polytechnique Montréal, Québec, Kanada

Polytechnique Montréal ist eine der führenden Ingenieurschulen Kanadas und gemessen an der Studentenzahl und dem Forschungsbudget die Größte in Quebec. Die Universität wurde im Jahr 1873 gegründet und zählt mit den wissenschaftlichen Aktivitäten ihrer 58 Forschungseinheiten zu den dynamischten Universitäten Kanadas. Die wissenschaftlichen Aktivitäten der Polytechnique Montréal machen fast ein Viertel aller universitären, technischen Forschungen in Québec aus.

Die Forschungsgruppe Bauingenieurwesen befasst sich mit der Erforschung von Ingenieurbauwerken wie Hochbauten, Brücken und Dämmen. Sie betreibt theoretische, numerische und experimentelle Forschungen an Bauwerken und Materialien. Die Bewertung von numerischen Modellen und die Untersuchung an großformatigen Probekörpern erforderten jedoch ein leistungsfähiges Laborgebäude.

Beträchtliche Subventionen seitens der Staatsund Landesregierungen ermöglichten den Bau dieser Forschungseinrichtung von internationalem Charakter, die als eine der größten und modernsten Nordamerikas gilt. Das neue Baulabor, das ein bestehendes Gebäude erweitert, umfasst eine Fläche von 1.960 m2, wovon 1.140 m2 neu gebaut wurden. Die größte technische Herausforderung war hierbei der Bau einer Prüfdecke und einer Prüfwand, die eine Untersuchung großer Probekörper ermöglichen.

Die 1 m starke Prüfdecke liegt auf einer 0,8 m dicken Plattengründung, die beide extrem kreuzweise mit verpressten DYWIDAG-Litzenspanngliedern vorgespannt wurden.

Die L-förmige Prüfwand, die 10 m hoch über die Prüfdecke aufragt und insgesamt 14 m lang ist, wurde horizontal mit mehreren Lagen verpresster DYWIDAG-Litzenspannglieder vorgespannt. Die vertikale Vorspannung erfolgte mit oben gespannten DYWIDAG-Stabspanngliedern. Die gesamte Struktur ist mit DYWIDAGLitzenankern an den Felsgrund verspannt.

Die Bauarbeiten wurden 2006 abgeschlossen. Nach Inbetriebnahme der hochleistungsfähigen Geräte wird diese Einrichtung eine anspruchsvolle Plattform für konstante Weiterentwicklung auf dem Gebiet des Bauingenieurwesens sein.

Dieses Projekt zeigt eine weitere interessante Anwendung der DYWIDAG-Spannverfahren, die sich individuell an die jeweiligen Herausforderungen anpassen und dennoch eine flexible und wirtschaftliche Lösung darstellen.

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