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Nelson-Mandela-Brücke – ein neues Wahrzeichen für Johannesburg

Nelson-Mandela-Brücke – ein neues Wahrzeichen für Johannesburg

Die Stadtverwaltung von Johannesburg hat sich zum Ziel gesetzt, das Zentrum der Stadt aufzuwerten. Das wichtigste Bauvorhaben bildet hierbei der Bau der Brücke "Nelson Mandela". Als optischer Blickfang und weithin sichtbares Bauwerk wurde die Brücke deshalb als Schrägseilbrücke geplant. Sie wird zwei Stadtteile des Zentrums miteinander verbinden, die bis heute durch ein breites Bahngelände weitgehend voneinander getrennt sind. Man hofft, dass sich die Brücke nach Ihrer Fertigstellung bald zu einem neuen Wahrzeichen der Stadt entwickeln wird.

Der Überbau dieser Brücke wird von 104 Schrägseilen getragen, die von 2 Zwillingspylonen fächerartig ausstrahlen. Die einzelnen Spannweiten sind jeweils 42 m, 176 m und 66 m. Die Gesamtlänge beträgt 284 m und die Brückenbreite 15 m. In den Nebenfeldern wird der Überbau als Betonquerschnitt ausgebildet, im Hauptfeld als Verbundquerschnitt. Die Pylone bestehen aus Stahl und sind mit Beton aufgefüllt.

Die Größen der einzelnen Schrägseile variieren von 19 bis 55 Litzen Ø 15,7 mm je Seil mit einer Gesamttonnage von 104 t. Als Verankerung wurde die DYNA Grip® Verankerung (Verankerung ohne Verbund) gewählt.

Der Auftrag der DSI umfasst die komplette Lieferung der Seilsysteme, der zugehörigen Spezialgeräte sowie die erforderliche Baustellenunterstützung. Die Ausführung der Montagearbeiten erfolgt durch den südafrikanischen DSI-Lizenznehmer AMALGAMATED STEELE, Teil von Grinaker-LTA Limited.

Die Montage der Seile wird im Zeitraum Juli bis Dezember 2002 erfolgen. Die Eröffnung der Brücke ist für Juli 2003 geplant.

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