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Einsatz neuer Spanntechnologien für den Bau der Mura-Brücke, Slowenien

Einsatz neuer Spanntechnologien für den Bau der Mura-Brücke, Slowenien

Errichtung der längsten Brücke Sloweniens über den Fluss Mura

Als Teil der Autobahnverbindung zwischen den Städten Maribor und Lendava entstand südlich der Stadt Murska Sobota eine neue Brücke über den Fluss Mura. Mit einer Länge von 833 m und einer Gesamtbreite von 28 m ist die Mura Brücke, welche aus zwei einzelligen Hohlkastenträgern besteht, das längste Brückenbauwerk über einen Fluss in Slowenien. Die Hauptöffnungen über den Fluss sind 50 + 80 + 50 m, die weiteren Öffnungen 40 m lang. Die Herstellung der Überbauten erfolgte im Taktschiebeverfahren, was aufgrund der großen Brückenlänge bemerkenswert ist.

Die Brücke wird von insgesamt 38 Pfeilern mit Höhen von 7,0 bis 8,5 Metern getragen. Alle Pfeiler befinden sich ausschließlich im Überflutungsgebiet und nicht im Fluss selbst. Die Architektur der Brücke bedingt die Anwendung unterschiedlicher Spannverfahren. Zum einen, das klassische Spannen im Betonquerschnitt mit nachträglichem Verbund für den Bauzustand, zum anderen Spannen externer Spannglieder mit Injizierung in die HDPE Rohre (Typ MC) und externe Spannglieder mit Monolitzen in HDPE Rohren (Typ W) für den Endzustand.

Um Spannungen und Verformungen aufgrund des Eigengewichts der Brücke zu reduzieren, wurden externe Spannglieder verwendet. Die Spannglieder verlaufen einerseits durch den Hohlkasten und andererseits über einen 2,40 m Umlenksattel unterhalb des Überbaus. Der Umlenksattel stellt gemeinsam mit den externen Spanngliedern Typ W eine elastische Unterspannung für das durchgängige Brückenmittelstück dar.

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