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145 m lange DYWIDAG-Litzenanker sichern Eisenbahnbrücke in Dalaas

145 m lange DYWIDAG-Litzenanker sichern Eisenbahnbrücke in Dalaas

Die auch Arlbergbahn genannte Eisenbahnverbindung von Innsbruck nach Bregenz führt über die ca. 111 Jahre alte Mühltobelbrücke. Im Rahmen routinemäßiger Überprüfungen stellte die Österreichische Bundesbahn AG (ÖBB) fest, dass es am Berg Mährenalpe wegen des hohen Gipsgehalts zu Schiebungen kam, welche die Sicherheit der Brücke gefährdeten. Deshalb musste die Eisenbahnbrücke zusätzlich gesichert werden.

Das Ingenieurbüro Geotek schlug als Sicherungsmaßnahme den Einbau von zusätzlichen Litzenankern vor, die am neu errichteten Ankerbalken am Widerlager der Brücke verankert werden mussten. Eine besondere Herausforderung ergab sich dadurch, dass laut geotechnischem Gutachten eine tragfähige Schicht im Hang erst in ca. 130 m Tiefe vorhanden war. Ein Spezialbauunternehmen führte daraufhin an beiden Widerlagern durch 6 m starken bewehrten Stahlbeton die benötigten Bohrungen bis auf eine Tiefe von 145 m durch.

DSI war das einzige vom Bauherrn angefragte Unternehmen, das technisch in der Lage war, insgesamt sechs doppelt korrosionsgeschützte DYWIDAG-Litzenanker 8-0.62" in einer Länge von 151 m zu produzieren, anschließend auf eine Spezialtrommel aufzulegen und zur Baustelle zu transportieren. Nach Auftragserteilung wurden die sechs DYWIDAG-Litzenanker im DSI-Werk in Königsbrunn bei Augsburg produziert.

Eine weitere Herausforderung betraf den Einbau der Anker. Da diese bei einem Gefälle von nur 10 % eingebaut werden mussten, bestand das Risiko, dass die Litzenanker während des Einschiebens hängen bleiben könnten.

Die professionellen Partner auf der Baustelle spülten die Bohrlöcher entsprechend sauber aus, so dass die Litzendaueranker problemlos bis auf eine Länge von 145 m eingeschoben werden konnten. Anschließend erfolgte die Injizierung der Haftstrecke auf eine Länge von 25 m.

Nach einwöchiger Wartezeit wurde dann der erste DYWIDAG-Litzendaueranker im Beisein von Mitarbeitern der TU Cottbus vorgespannt. Zunächst wurden die Anker auf über 1.200 kN vorgespannt, und anschließend erfolgte die Verankerung auf eine Gebrauchslast von 700 kN.

DSI produzierte und lieferte die in ihrer Länge einmaligen DYWIDAG-Litzenanker aufgetrommelt „just in time“ auf die Baustelle. Darüber hinaus unterstützten DSI-Fachleute die Baustelle sowohl beim Einschieben der Anker als auch beim Injizieren und stellten beim Spannen der Anker Equipment und Fachpersonal zur Verfügung.

Dank der reibungslosen Zusammenarbeit aller beteiligten Partner konnte dieses Projekt pünktlich und zur vollen Zufriedenheit des Auftraggebers abgeschlossen werden.

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