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Zwei Autobahnbrücken über die Mündung der Flüsse Ibi und Kiso, Japan

Zwei Autobahnbrücken über die Mündung der Flüsse Ibi und Kiso, Japan

Neue eindrucksvolle Beispiele der „Extradosed“-Brückenbautechnik

Der Meichin Expressway überquert die benachbarten Mündungen der beiden Flüsse Ibi und Kiso mit zwei 1,4 km bzw. 1,1 km langen und ca. 30 m breiten, sechsspurigen Brückenbauwerken. Die beiden Brücken bestehen aus insgesamt neun nahezu baugleichen, im freien Vorbau errichteten „extradosed“-Tragkonstruktionen mit je ca. 170 m langen Aus-kragungen. Diese werden ergänzt durch ca. 100 m lange Einhängeträger aus Stahl, so dass in Summe die beachtlichen Spannweiten von 270 bzw. 271,5 m erreicht werden. Die Pylone und „extradosed“-Spannglieder sind in einer einzigen Ebene in der Mittelachse der sechsspurigen Brücken angeordnet.

Die Brückenträger bestehen aus vorgefertigten, 33 m breiten, 5 m langen, bis zu 7 m hohen und bis zu 400 t schweren Hohlkastensegmenten, deren Gewicht das etwa fünffache der bisher größten in Japan hergestellten Fertigteil-Brückensegmente beträgt. Die Segmente wurden, ebenso wie die 2.000 t schweren Einhängeträger, auf Pontons schwimmend zur Einbaustelle transportiert.

Die DYWIDAG-„extradosed“-Spannglieder der Typen MC 19 Ø 0,6“ und MC 27 Ø 0,6“ bestehen aus epoxi-beschichteten Litzen und sind nur im Bereich der Verankerungen mit Zementmörtel verpresst.

Für die Kragarmbewehrung beim Freivorbau wurden interne DYWIDAG-Litzenspannglieder Typ MA 12 Ø 0,6“ sowie DYWIDAG-Stabspannglieder Ø 32 mm eingesetzt.

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