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DYWIDAG-Litzenspannglieder im schwierigen Alpeneinsatz: Das Montbardon-Viadukt

DYWIDAG-Litzenspannglieder im schwierigen Alpeneinsatz: Das Montbardon-Viadukt

Die Mont-Blanc-Morgex-Strecke entsteht zur Zeit im Zuge der Autobahnverbindung zwischen dem Mont-Blanc-Tunnel und der im Nordwesten Italiens gelegenen Provinzhauptstadt Aosta. Beim Bau eines 490 m langen Viaduktes (Teil des Loses 5) kommen DYWIDAG-Litzenspannglieder zum Einsatz. Die schwierigen geologischen Gegebenheiten dieser Alpenregion machen das Projekt sowohl vom technischen als auch vom organisatorischen Standpunkt aus zu einer anspruchsvollen Bauaufgabe.

Der Montbardon-Viadukt stellt die Verbindung zwischen dem Pré-Saint-Didier-Tunnel und dem Morgex-Tunnel über den Fluß Dora her. Das Bauwerk besteht aus zwei gleichen, parallel laufenden Überbauten mit geradliniger Trasse. Jeder Überbau ist 9,75 m breit und 490 m lang (50+80+3x100+60m). Der Querschnitt ist ein einzelliger Kasten mit variabler Trägerhöhe.

Der Überbau wird nach dem klassischen Freivorbauverfahren errichtet. Nach Herstellung des Pfeilertisches von nur 8,3 m Länge werden zwei komplette Vorbauwagen montiert, eine Maßnahme, die ausschließlich das DYWIDAG-System erlaubt. Die Vorbauwagen tragen das Gewicht der Schalung und der gerade betonierten Segmente. Die Länge der Standard-Betonierabschnitte beträgt 5 m.

Für die Längsvorspannung werden DWIDAG-Litzenspannglieder 16x0,6" sowie 19x0,6" St 1570/1770 verwendet. Die DYWIT S.p.A., Mailand, lieferte das Litzenspannsystem, stellte das Spanngerät zur Verfügung und gewährleistete die technische Unterstützung auf der Baustelle.

 

Verarbeitete Materialien:
Beton: 8.677 m3
Betonklasse: B 50
Bewehrung: 1.453 t
Spannlitzen: 500 t.

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