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Zero Void<sup>®</sup>-Monolitzensystem stabilisiert modernes Transportzentrum am Flughafen von Miami

Zero Void®-Monolitzensystem stabilisiert modernes Transportzentrum am Flughafen von Miami

Das Miami Intermodal Center (MIC) liegt direkt neben dem internationalen Flughafen von Miami und ist ein großes Drehkreuz, das von der Verkehrsbehörde in Florida gebaut und im Frühling 2010 eröffnet wird. Der Komplex wird den Bewohnern und Besuchern von Miami-Dade County und der Südflorida-Region erstmals eine Anbindung an den Flughafen ermöglichen. Zudem soll das Transportzentrum die Straßen rund um den stark frequentierten Flughafen entlasten.

Das erste Teilprojekt war der Bau des Mietwagenzentrums (RCC), eines ca. 315.870 m² großen Gebäudes, in dem Kunden, die im internationalen Flughafen von Miami landen, bei bis zu 20 Mietwagenstationen bequem Autos mieten können. Das nächste Teilprojekt ist der Bau des Bahnhofs Miami Central Station. Nach Fertigstellung des Mietwagenzentrums wird ein Shuttleservice zwischen dem MIC und dem internationalen Flughafen eingerichtet.

Das neue Zentrum wird täglich ca. 150.000 Pendler und Reisende aufnehmen.

Das Mietwagenzentrum des MIC ist ein 4-stöckiges Parkhaus, in dem die Decken als Plattenbalkenkonstruktion ausgeführt wurden. Die Decken haben jeweils ca. 16.190 m² und wurden 2009 mit dem Zero Void®- Monolitzenspannsystem Typ 0,5" ohne Verbund errichtet. Das vollverschlossene System gewährleistet exzellente Wasserdichtigkeit und Korrosionsschutz.

Die festen Verankerungen wurden als geschlossene Zero Void®-Verankerungen ausgeführt. An den Spannverankerungen musste nach dem Vorspannen lediglich der dafür erforderliche Litzenüberstand enangeschlossen, so dass nach der Vorspannung der angrenzenden Betonierbereiche eine Verbindung aus einem Stück entstfernt werden, so dass keine nackte Litze im Zement lag.

Zusätzlich wurden an Baufugen, an denen die verbleibende Länge der Spannglieder nicht abgelegt und unterstützt werden konnte, Kopplungen des Zero Void®- Monolitzenspannsystems montiert. Das Kopplungssystem wurde für den bereits erstellten Bauabschnitt zunächst als temporäre Spannverankerung eingebaut. Diese Verankerung besitzt ein Außengewinde und kann abgedeckt und somit langfristig geschützt werden. Vor Betonnage des folgenden Bauabschnittes wurde ein neues Spannglied mit einem Endstück, bestehend aus einer Koppelzughülse mit Innengewinde und integrierter Festverankerung, an der „temporären“ Spannverankerung tand.

Durch diese Lösung konnten lange Spannglieder abschnittsweise hergestellt werden und mussten nicht an den Bauabschnittsfugen aufgerollt und zwischengelagert werden. Das ersparte vor allem auch die Herstellung und Vorhaltung von Lagerbühnen, und der Auftragnehmer konnte dadurch die Arbeiten zwei Monate früher als geplant abschließen. Außerdem waren dank des Zero Void®-Aussparungskörpers keine Nägel für die Befestigung der Verankerung an der Außenseite nötig, wodurch Flecken auf der Betonoberfläche vermieden und wiederum Kosten und Zeit bei der Installation gespart wurden.

Nach den Spannarbeiten wurden die Überstände der Spannglieder mit dem Zero Void®-Plasmaschneidegerät gekürzt. Es entwickelt während des Schneidens nur minimale Wärme und hat damit im Gegensatz zu einem Schweißbrenner keine Auswirkungen auf das Material der Litzen und Keile. Das Plasmaschneidegerät kürzt die Spanngliedenden schnell und präzise auf die endgültige Länge, so dass die Fettkappen einfach installiert werden können. Die Fettkappen besitzen eine eigene Arretierung, die eine engere Verbindung mit der Verankerung und somit einen besseren Schutz der Keile ermöglicht.

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