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Schnellere Verbindungen mit DYWIDAG-Systemen: die Metro-Linie 4 in Rio de Janeiro

Schnellere Verbindungen mit DYWIDAG-Systemen: die Metro-Linie 4 in Rio de Janeiro

Das U-Bahnsystem der Stadt Rio de Janeiro in Brasilien hat derzeit eine Länge von 40,9 km und besteht aus den Linien 1 und 2. Eine dritte Linie ist in Planung, und ab 2016 soll auch die Linie 4 den Betrieb aufnehmen. Linie 4 wird vom Süd-Westen der Stadt aus bis zum Stadtzentrum führen, wo sie auf die Linie 1 treffen wird. Die neue Strecke wird nach ihrer Fertigstellung insgesamt sieben Haltestellen haben und soll täglich 425.000 Passagiere befördern, um so den Westen der Stadt mit seinen ständig steigenden Einwohnerzahlen vom Straßenverkehr zu entlasten.

Eine der größten Herausforderungen bei diesem Projekt ist der Bau eines Tunnels, der die Haltestellen São Conrado und Jardim Oceânico verbinden wird. Der 8 m hohe Tunnel mit einer Überdeckung von 850 m verläuft durch einen Hügel und wird zwischen 8 und 15 m breit sein.

Da sich die Haltestelle São Conrado am Fuße eines instabilen und rutschgefährdeten Hanges befindet, mussten in diesem Bereich umfassende Sicherungsmaßnahmen durchgeführt werden. Zur Stabilisierung der Tunnelportale wurden mehrere Stützwände errichtet und verwitterte Felsformationen mit Sicherungsmatten und Ankern gesichert.

Die von Protendidos DYWIDAG gelieferten korrosionsgeschützten DYWIDAG-Stabanker wurden zwischen 6 und 30 m tief im Fels eingebracht und mit Zementsuspension injiziert. Dank der Injektionsschläuche, die an den PVC-Hüllrohren der Stabanker angebracht sind, können die Stabanker bei Bedarf zu einem späteren Zeitpunkt nachinjiziert werden.

Außerdem wurden für die Stabilisierungsmaß - nahmen an der Haltestelle Jardim Oceânico DYWIDAG-Stabanker, Ø 32 mm, produziert und geliefert, die auf Grund der aggressiven Bodenverhältnisse mit Epoxidharz beschichtet wurden. Bisher wurden 4.038 lfm DYWIDAG-Stabanker mit durchschnittlichen Einzellängen von 12 m installiert.

 

 

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