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Erweiterung der M1: Größtes Bodennagel-Projekt in Großbritannien wird von DSI beliefert

Erweiterung der M1: Größtes Bodennagel-Projekt in Großbritannien wird von DSI beliefert

Die Autobahn M1 in Großbritannien verbindet London mit dem Norden des Landes. Die in den 50er Jahren gebaute Autobahn ist eine der wichtigsten Verbindungen des Landes und mittlerweile stark überlastet.

Aus diesem Grund wird die Autobahn jetzt zwischen den Kreuzungen 10 und 13 im Norden von London zwischen Luton und Milton Keynes erweitert. Hier werden Arbeiten an den Standstreifen durchgeführt, damit diese in den Hauptverkehrszeiten als zusätzliche Fahrspuren genutzt werden können.

DSI lieferte zur Sicherung der Böschungen an der Autobahn 17.000 DYWI® Drill-Hohlstab-Bodennägel des Typs R38 mit Längen von 6-10 m und einer Gesamtlänge von 150.000 m sowie GEWI®-Bodennägel, Ø 25 mm für die lehmhaltigen Bodenregionen. Alle Bodennägel sind im oberen Bereich verzinkt und haben speziell geformte Ankerplatten und Kugelbundmuttern zum Winkelausgleich.

Das Ingenieurbüro entschloss sich für den Einsatz von Hohlstäben, weil sie ein gleichzeitiges Bohren und Injizieren ermöglichen und während der Bohrarbeiten eine gleichmäßige Verteilung des Zementmörtels im Boden sicherstellen.

DSI arbeitete eng mit dem Auftragnehmer für die Bohrarbeiten zusammen, um geeignete Bohrgeräte für die Arbeiten an den Böschungen zu entwickeln. Zudem beriet die DSI den Auftragnehmer bei der Auswahl von Hydraulischen Schlagbohrhammern, um die richtigen Rotationsgeschwindigkeiten (120 RPM) und Schlagraten (400-600 BPM) sicherzustellen.
  
DSI führte auch Tests an den Bodennägeln durch. DSI erarbeitete mit den Ingenieuren eine Testmethode für die Hohlstäbe. Die Methode ist mittlerweile als Prüfmethode mit langen und kurzen Bodennägeln bekannt. Dabei werden Tests an verlorenen Bodennägeln durchgeführt, und die entstehende zulässige Last wird berechnet, indem die Last des kurzen Bodennagels von derjenigen des langen Bodennagels abgezogen wird. Auf diese Weise kann die Verbundspannung in der stabilen Zone gemessen werden.

Die Arbeiten wurden von Februar 2010 bis September 2011 an jeweils nur einer Spur durchgeführt, um den Verkehrsfluss in diesem Bereich nicht zu behindern.

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