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Die Lower Screwtail Bridge: Arizonas erste Freivorbaukonstruktion mit DYWIDAG-Litzenspanngliedern

Die Lower Screwtail Bridge: Arizonas erste Freivorbaukonstruktion mit DYWIDAG-Litzenspanngliedern

Die Lower Screwtail Bridge mit einer Gesamtlänge von 329 m ist eine der weltbekannten DYWIDAG-Freivorbaubrücken in Ortbetonsegmenten. Sie liegt im Bundesstaat Arizona und ist Teil des Mesa-Payson-Highways, der 95 km nordöstlich von Phoenix im Auftrag des Arizona Department of Transportation (ADOT) mit einer Gesamtauftragssumme von etwa 30 Millionen $ gebaut wird.

Die aus vier Feldern bestehende Brücke wurde über einem Canyon von 38 m Tiefe errichtet. Die Brücke kreuzt zwei historische Straßen und liegt in einem Naturschutzgebiet mit gefährdeten Tierarten. Der Bau der Brücke wurde im Freivorbauverfahren ausgeführt. Die Ausleger auf beiden Seiten der Pfeiler bestehen aus elf Segmenten von jeweils 4,9 m Länge, 13,7 m Breite und 3 bis 5 m Höhe.

Die Arbeiten in Segmentbauweise begannen, nachdem die Pfeiler die Traglast aufnehmen konnten. Auf beiden Seiten des Pfeilertisches wurden DYWIDAG-Vorbauwagen für einzellige Hohlkastenträger eingesetzt. Das Eigengewicht der Konstruktion wurde durch schlaffe Bewehrung und kurze Spannglieder in Querrichtung an der Deckplatte und in Längsrichtung an der Deck- und Bodenplatte getragen. Nach dem Erhärten des Betons wurden die Spannglieder über den Pfeiler gespannt und die Vorbauwagen zum nächsten Segment weiterbewegt. Eine solche Konstruktion kann nur ohne zusätzliche Maßnahmen im Gleichgewicht gehalten werden, wenn die Vorbauwagen symmetrisch auf beiden Seiten angeordnet sind.

Die 4,5 % Querschnittsneigung und der horizontale Radius von 366 m machten dieses Bauvorhaben zu einem einzigartigen Projekt. Vor neuartige Aufgaben wurden DSI und ADOT dabei durch spezielle Vertragsbestimmungen gestellt, nach denen die Empfehlungen der AASHTO (American Association of State Highway and Transportation Officials) für Spezialverankerungen zu erfüllen waren. Die daraufhin genehmigte Verankerung erforderte an einigen Stellen zusätzliche Bewehrung und komplizierte Betonierarbeiten.

Am Festanker der quer eingesetzten Spannglieder wurden DYWIDAG-Zwirbelverankerungen angebracht. Zur Einhaltung des Zeitplans wurde bereits bei einer Betondruckfestigkeit von 25 N/mm2 (3500 psi) ohne Probleme vorgespannt.

 

 

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