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DYWIDAG-Dauerlitzenanker sichern Loch Raven Damm

DYWIDAG- Dauerlitzenanker sichern Loch Raven Damm

Nachrüstungsarbeiten am Loch Raven Damm, Baltimore, MD, USA

Der Loch Raven Damm, der sich ca. 16 km außerhalb von Baltimore befindet, wurde 1912 mit einer Höhe von 57 m erbaut. 10 Jahre später wurde der Damm stellenweise um ca. 18 m auf eine Höhe von bis zu 88 m über dem Meeresspiegel erhöht und um einen 88 m breiten Überlauf ergänzt.

Die Stadt Baltimore begann mit der Instandsetzung des Loch Raven Dammes im Herbst 2003, wobei vorgespannte DYWIDAG-Felsanker durch den Schwergewichtsdamm in den darunter liegenden Fels eingebaut werden. Schlamm und Schutt, die sich am Fuße des Dammes angesammelt haben, werden beseitigt. Außerdem werden der Dammfuß und die Dammfassade mit Walzbeton verstärkt.

Da der Speichersee des Dammes 87 Mio. m3 Wasser für mehr als 1 Million Bewohner der Gegend in und um Baltimore fasst, findet die 3-jährige Bauwerksertüchtigung statt, während der Dammüberlauf weiterhin in Betrieb ist.

Diese große Bauwerksveränderung am Loch Raven Damm wurde aufgrund von staatlichen und bundesstaatlichen Vorschriften notwendig, die verlangen, dass der Damm in der Zukunft heftigen Stürmen standhalten muss.

Das 29 Mio. US$ teure Projekt wird in zwei Bauabschnitten ausgeführt, wobei in jedem Bauabschnitt jeweils die Hälfte des Dammes verstärkt wird. Auf diese Weise kann während der Bauarbeiten Wasser überlaufen, falls ein heftiger Sturm aufkommen sollte. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich im Herbst 2005 abgeschlossen.

DSI lieferte 57 doppelt korrosionsgeschützte DYWIDAG-Litzenanker mit 23 bis 58 Litzen pro Anker und Längen bis zu 44 m lang. Jeder Anker besteht aus Litzen, die in der freien Ankerlänge mit einer Wachs- Korrosionsschutzmasse versehen sind, und anschließend auf der gesamten Länge mit gerippten Hüllrohren umgeben werden. Die DYWIDAG-Litzenanker wurden in den Werken von DSI Bolingbrook, Illinois, vorgefertigt.

Die Vorspannung erfolgte mit einer von DSI gelieferten 1.400 t Hohlkolben-Spannpresse. Die Ausschreibung verlangte eine Vorlast zum Ausrichten für jede Einzellitze vor einer Probebelastung des gesamten Ankers. DSI Fairfield entwarf und baute einen einfachen Spannstuhl mit einem Einpresskolben, der die normalen Setzeigenschaften einer Monolitzenspannpresse erweitert. Dadurch können Vorlasten zum Ausrichten der Einzellitzen genauer aufgebracht werden, als mit der Keil-Anschlagmethode.

Das DSI-Leistungsspektrum umfasste auch die technische Beratung zu Beginn der Spannarbeiten.

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